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News-Ticker

Corona-Zahlen steigen weiter - Personalausfälle erreichen teils „kritische“ Grenze: Droht der Omikron-Kollaps?

Die Corona-Inzidenz in Deutschland steigt weiter und liegt mittlerweile bei über 1300. Eine Omikron-Untervariante wird derweil weiter im Auge behalten. Der News-Ticker.

  • Bei den Corona*-Zahlen meldet das RKI erneut Höchstwerte am Samstag (5. Februar, 8.07 Uhr).
  • Omikron-Welle trifft Unternehmen (siehe Update, 5. Februar, 8.24 Uhr).
  • Hessen lockert Corona-Regeln: 2G im Einzelhandel gekippt (siehe Update, 5. Februar, 12.40 Uhr).
  • Knapp eineinhalb Monate vor dem Beginn der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, sind mehrere zehntausende Beschäftigte noch ungeimpft (siehe Update vom 4. Februar, 21.50 Uhr).

+++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung finden Sie hier.+++

Ungeimpfte in Hessen dürfen ab Montag wieder shoppen

Update vom 5. Februar, 12.26 Uhr: Ungeimpfte Hessen dürfen wieder shoppen. Hessen lockert von Montag (7. Februar) an seine Corona-Beschränkungen und beendet die 2G-Regel im Einzelhandel. Bei Großveranstaltungen sind wieder mehr Zuschauer erlaubt. Im Freien sind jedoch höchstens 10.000 Zuschauer zugelassen. Im Innenbereich ist die Zahl auf 4.000 Personen begrenzt. Doch hier gilt weiter die 2G-plus-Regel. Geimpfte oder Genesene haben mit einem zusätzlichen Test oder einer Booster-Impfung Zutritt. Zudem ist das Tragen einer FFP2-Maske beim Einkaufen für alle ab 16 Jahren - auch im Supermarkt - Pflicht. Darauf weist Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressemitteilung ausdrücklich hin.

Corona-Zahlen steigen weiter - Personalausfälle erreichen teils „kritische“ Grenze: Droht der Omikron-Kollaps?

Update vom 5. Februar, 8.24 Uhr: Die Omikron-Welle macht sich bemerkbar. Unternehmen leiden unter massiven Personalausfällen. Das hat eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 370 Unternehmen ergeben, berichtet der Deutschlandfunk. Demnach bezeichnete jedes vierte Unternehmen die aktuellen Ausfälle als „erheblich“. Weitere vier Prozent stuften die Lage für die Aufrechterhaltung der Angebote als „kritisch“ ein.

Die Betriebe rechneten laut der Umfrage damit, dass sich die Entwicklung in den nächsten Tagen noch verschärfen werde. Besonders betroffen sind demnach Unternehmen der Gesundheitsversorgung sowie aus dem Sektor Transport und Logistik. Weniger stark betroffen als der Durchschnitt seien der Einzel- und der Großhandel.

Update vom 5. Februar, 8.07 Uhr: Viele Daten werden nach Ansicht von Experten aktuell gar nicht erfasst. Die Testkapazitäten und die Gesundheitsämter sind am Limit. Nichtsdestotrotz meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 217.815 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. 172 Menschen in Deutschland starben mit oder an Corona. Die 7-Tage-Inzidenz gibt das RKI am Samstag mit 1388,0.

RKI meldet 217.815 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter an

Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie in Deutschland:10.889.417
Corona-Todesfälle seit Beginn der Pandemie in Deutschland118.676
Neuinfektionen am Samstag (5. Februar 2022):217.815
Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden:172
Bundesweite 7-Tage-Inzidenz am Samstag (5. Februar 2022):1388,0
Zahlt der Genesenen:8.016.000
Aktive Corona-Fälle in Deutschland: 2.754.700

Sechs Wochen vor Impfpflicht-Start in der Pflege - zehntausende Beschäftige noch ungeimpft

Update vom 4. Februar, 21.50 Uhr: Ab Mitte März gilt für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Gegner dieser Maßnahme hatten im Vorfeld wiederholt davor gewarnt, dass ein solches Vorgehen ungeimpftes Personal aus dem Beruf treiben und somit sogar einen Pflegenotstand in Deutschland auslösen könnte. Wie nun eine Umfrage des SWR unter den zuständigen Ministerien ergeben hat, sind mehrere zehntausend Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen Stand jetzt noch ohne Impfschutz. An der Umfrage hätten alle Länder bis auf Nordrhein-Westfalen teilgenommen.

Wie die Umfrage ergeben hat, kann die höchsten Impfquoten im Pflegebereich in Rheinland-Pfalz nachgewiesen werden. Dort haben sich 92 Prozent der Beschäftigten impfen lassen. In Baden-Württemberg haben 85,4 Prozent der Beschäftigten eine Impfung erhalten. Bei knapp 100.000 Beschäftigten im Pflegebereich bleiben somit über 14.000 Beschäftigte ohne Impfschutz. Sachsen und Thüringen bilden mit einer Impfquote deutlich unter 70 Prozent das Schlusslicht.

Coronavirus in Deutschland: Nächstes Bundesland kündigt Lockerungen an

Update vom 4. Februar, 19.30 Uhr: In Thüringen greifen am Montag mehrere Lockerungen für Einzelhandel, Gastronomie und körpernahe Dienstleistungen. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung des Landes am Freitag hervor, die bild.de vorliegt. Die aktuell geltende 2G-Regelung wird dann gegen eine 3G-Regelung ersetzt. Zutritt zu den jeweiligen Einrichtungen haben dann auch Personen, die weder geimpft noch genesen sind, aber über einen tagesaktuellen Schnelltest verfügen.

Darüber hinaus können Sportveranstaltungen ab nächster Woche wieder vor Zuschauern stattfinden und Schwimmbäder und Thermen dürfen öffnen. Für diese gilt jedoch die 2G-Plus-Regelung. Bereits in den vergangenen Tagen hatten diverse Bundesländer Lockerungen der Maßnahmen angekündigt. In Schleswig-Holstein und Hessen kann man in Zukunft ganz ohne Nachweis einkaufen gehen.

Im Pflegesektor zeigt sich in Deutschland noch eine klaffende Impflücke. (Symbolbild)

Coronavirus in Deutschland: Bundesregierung streicht weitere Länder von Liste der Risikogebiete

Update vom 4. Februar, 14 Uhr: Während in Deutschland die Corona-Zahlen in noch nie dagewesene Höhen steigen, streicht die Bundesregierung zum zweiten Mal hintereinander zahlreiche afrikanische Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. An diesem Sonntag würden 33 Staaten Afrikas von der Risikoliste genommen, teilte das Robert Koch-Institut am Freitag mit. Schon vor einer Woche waren 13 afrikanische Länder von der Liste genommen worden. Afrika war der letzte Kontinent, der von der Corona-Pandemie erwischt wurde - und könnte nun der erste sein, der sich aus der Krise löst. Währenddessen werden andere Länder neu als Hochrisikogebiete eingestuft. Unter anderem die Länder Armenien, Aserbaidschan und die Palästinensischen Gebiete.

Von der Risikoliste gestrichen werden neben Äquatorialguinea und Äthiopien auch Benin, Botswana, Burkina Faso, Cabo Verde, die Elfenbeinküste (Cote d‘Ivoire), Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Dschibuti, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Komoren, Liberia, Mali, Mauretanien, Mosambik, Niger, Nigeria, São Tomé und Príncipe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Südsudan, Togo, Tschad und die Zentralafrikanische Republik.

Die afrikanischen Staaten, in denen sich die Omikron-Variante des Virus im November zuerst ausgebreitet hatte, waren schon vor einer Woche von der Liste genommen worden. Dabei gab es zunächst düstere Szenarien, die Afrika schwerste Auswirkungen vorhersagten. Diese sind nur teilweise eingetroffen - vor allem in Form von massiven Job-Verlusten und schweren Beeinträchtigungen für das Schulwesen in Ländern wie Uganda.

Seit dem Ausbruch der Pandemie in Afrika mit seinen 1,3 Milliarden Menschen wurden 10,8 Millionen Infektionen und 240.000 Tote registriert. Mit 60 Prozent entfielen mehr als die Hälfte auf fünf Länder: Südafrika, Marokko, Tunesien, Libyen und Äthiopien. Auch wenn nur elf Prozent der Bevölkerung geimpft sind, zeigt der Trend nun in ganz Afrika eindeutig nach unten.

Update vom 4. Februar, 12.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) bereitet Deutschland auf Millionen Infektionen mit dem Coronavirus nach dem Höhepunkt der Omikron-Welle vor. Die Zahlen und Ansteckungen erreichen ein völlig neues Ausmaß.

Update vom 4. Februar, 12 Uhr: Weil seine Eltern nicht gegen Corona geimpft sind, wird die Behandlung eines schwerkranken Jungen in mehreren Krankenhäusern abgelehnt. Auch eine Klinik in Deutschland weigert sich*.

Corona: Deutschlands Fallzahl erreicht neue Dimension - sorgt Omikron-Subtyp für Welle in der Welle?

Ursprungsmeldung vom 4. Februar: München - Wieder ein neuer Höchstwert bei den übermittelten Corona-Neuinfektionen: Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI)* von Freitagmorgen 248.838 Fälle in 24 Stunden (RKI-Dashboard, Stand: 4. Februar, 3.49 Uhr). Vor einer Woche waren es 190.148 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI mit 1349,5 an - das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1283,2 gelegen.

Eine Mitarbeiterin einer Teststation in Oldenburg nimmt einen Abstrich von einem jungen Mann.

Wohlgemerkt: Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind - etwa weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona*-Fallzahlen. Ein RKI-Spezialteam erwartet unterdessen bis zu 800.000 Neuinfektionen pro Tag.

Bundesweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 170 Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gab das RKI am Donnerstag mit 5,00 an (Mittwoch: 4,77). Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben.

Corona-Zahlen in Deutschland - Zahl der Arztbesuche stagniert teilweise

Eine weitere Zahl zur Einordnung der Lage: Das RKI schätzt, dass es in der vergangenen Woche rund 320.000 Arztbesuche in Deutschland wegen Corona gab. Die Werte der vierten Welle würden in fast allen Altersgruppen bereits deutlich überschritten, schreibt die Behörde in seinem Wochenbericht von Donnerstagabend. „Im Vergleich zur Vorwoche hat sich der Anstieg bei den 35- bis 59-Jährigen und den über 80-Jährigen fortgesetzt, wogegen die Zahl der Arztkonsultationen wegen COVID-ARE in den anderen Altersgruppen stagnierte oder leicht zurückging“, heißt es dort.

Nach RKI-Berechnungen waren in der Vorwoche 0,9 bis 1,8 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren an Covid-19 mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung erkrankt. Bei den Kindern bis 15 Jahre spricht das Institut von einem Betroffenen-Anteil von in etwa 1,6 bis 3,2 Prozent. Solche Berechnungen legt das RKI seit rund zwei Wochen vor - auch weil Labore und Gesundheitsämter bei der Erfassung von Infizierten am Limit sind und eine zunehmende Unvollständigkeit der Meldedaten angenommen wird.

Auch geschätzte Werte zu Krankenhausaufnahmen von mit Sars-CoV-2 infizierten Patientinnen und Patienten bewegten sich laut RKI „weiterhin auf hohem Niveau“ und zeigten einen weiterhin leicht ansteigenden Trend (sogenannte adjustierte Hospitalisierungsinzidenz). Auf Intensivstationen zeige sich ein Anstieg durch die Omikron-Welle gegenwärtig nicht.

Corona: Omikron-Subtyp legt auf niedrigem Niveau weiter zu

Unterdessen legt die offenbar noch besser übertragbare Omikron-Untervariante BA.2* in Deutschland auf niedrigem Niveau weiter zu. Für die Woche bis zum 23. Januar weist das RKI einen Anteil von 5,1 Prozent aus - rund eine Verdopplung im Vergleich zur Woche zuvor. Die Daten ergeben sich aus einer Stichprobe von Fällen, in denen vollständige Erbgutanalysen durchgeführt wurden. Demnach dominiert bisher in Deutschland der Omikron-Subtyp BA.1. Experten warnten zuletzt schon vor einer Welle in der Welle oder einer Verlängerung der Omikron-Welle.(dpa/cibo) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Danny Gohlke

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