Krisen-Stimmung in der Landeshauptstadt

Polizei setzt mit 120 Mann Corona-Verfügung durch - Münchner husten Beamten ins Gesicht

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Die Polizei München bei einer Kontrolle im Englischen Garten, ob die Münchner die Corona-Regeln einhalten.

Mit einer Verstärkung von 120 Beamten kontrolliert die Polizei München die Corona-Regeln. Die Gesetzeshüter stoßen nicht überall auf Verständnis.

  • Die Polizei München setzt die strengen Maßnahmen der Staatsregierung in der Landeshauptstadt durch.
  • Viele Notrufe mit Meldungen über Verstöße erreichte die Beamten.
  • Drei junge Münchner zeigten sich wenig einsichtig.

München - Die Polizei München begann am Mittwoch (18. März) damit, die Maßnahmen der Staatsregierung der Coronavirus*-Krise in Bayern durchzusetzen. Und bekam einigen Widerstand von einzelnen. Laut der Polizei München kam es gleich zu mehreren Einsätzen. Vor allem auch, weil viele Münchner Verstöße beobachteten und die 110 wählten.

Coronavirus-Krise in München: Bürger beobachten Verstöße und wählen Notruf

Schwerpunkte dieser Einsätze waren laut Polizei Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen. Gerade bei den Spielplätzen und Sportanlagen wurden viele Gespräche mit den dort anwesenden Personen geführt, um sie hinsichtlich der bestehenden Risiken und Infektionsmöglichkeiten* zu sensibilisieren. 


Coronavirus-Krise in München: Polizei mit 120 zusätzlichen Beamten im Einsatz

Die angesprochenen Personen hatten zum größten Teil Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. Für die Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie waren über 120 zusätzliche Beamte im Einsatz. 

Video: Was wir jetzt wissen müssen

Coronavirus in München: Junge Münchner husten Polizisten ins Gesicht

Drei Münchner (20, 21 und 22 Jahre alt) wurden nach einer entsprechenden Mitteilung auf einem versperrten Spielplatz in der Astallerstraße von Einsatzkräften der Polizeiinspektion 14 (Westend) angetroffen. Sie spielten dort Fußball. 

Auf Ansprache durch die Beamten reagierten sie sehr unkooperativ und uneinsichtig. Dazu wollten sie sich über Gefahren durch das Coronavirus lustig machen, indem sie in Richtung der Beamten husteten

Sie wurden dazu gebracht den Spielplatz zu verlassen und sie wurden wegen eines Vergehens nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Dazu wurde ihnen einen Platzverweis ausgesprochen.

Coronavirus-Krise in München und Bayern

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