„Das kotzt mich an“

Daimler schüttet Milliarden an Aktionäre aus - und erntet heftige Kritik

Haus mit Daimler Leuchtschrift, darüber wurde ein Mercedesstern gelegt.
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Die Daimler AG hat trotz Krise in der Pandemie satte Dividenden an die Aktionäre überwiesen.

Die Daimler AG hat trotz der Coronakrise Milliarden an ihre Aktionäre ausgeschüttet. Susanne Eisenmann kann das nicht verstehen. Viele Kritiker stimmen ihr zu.

Stuttgart - Während Daimler 1,4 Milliarden Euro an seine Aktionäre ausschüttet, droht noch immer tausenden Mitarbeitern die Kündigung. Die Corona-Krise trifft den Autobauer schwer. Susanne Eisenmann, aktuelle Kultusministerin und CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, sieht es äußerst kritisch, dass Daimler einerseits Corona-Hilfen vom Staat erhält und auf der anderen Seite solch hohe Summen an seine Aktionäre auszahlt: „Ich finde das nicht glücklich, ich kann das Unverständnis nachvollziehen“, sagte Eisenmann im Gespräch mit dem Südkurier am Montag. Zwar sei dies eine firmeninterne Entscheidung, doch sei im Umgang damit „eine gewisse Sensibilität wünschenswert“. Auch bei Twitter löste die Nachricht über die Ausschüttungen an Daimler-Aktionäre Diskussionen aus. 

Wie BW24* berichtet, löst Daimler Empörung aus - wegen zweifelhaftem Umgang mit Corona-Hilfen.

Daimler-Bilanz 2020: 1,4 Milliarden Euro für die Aktionäre - und Tausende, denen Kündigung droht (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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