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Auch in Bayern aktiv

„nora“ soll Notrufe erleichtern - das kann die App alles

Die neue Notruf-App Nora ist auf dem Display eines Mobiltelefones zu sehen.
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Die neue Notruf-App Nora ist auf dem Display eines Mobiltelefones zu sehen.

Die Notruf-App „nora“ soll künftig die Alarmierung von Rettungskräften vereinfachen.

Nach „NINA“ und „KATWARN“ kommt in Bayern nun eine dritte Notfall-App. „nora“ soll Nutzern einen neuartigen Weg ermöglichen, Notrufe abzusetzen. Besonders für Menschen in Gefahrensituationen, bei denen sie nicht sprechen können, könnte sie eine Alternative zum Anruf bei 110 und Co sein. Mit „nora“ kann man Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst alarmieren, erklärt das bayrische Innenministerium auf Twitter.

Besonders für Menschen mit Sprach- oder Höreinschränkungen könnte die Bedienung einer App das Absetzen eines Notrufes erleichtern. Aber auch in Fällen häuslicher Gewalt beispielsweise, bei denen man möglicherweise nicht offen am Telefon sprechen kann, könnte „nora“ eine gute Alternative sein. Die App findet ihr im Appstore oder im Google Play Store.

Wenn man diese zunächst öffnet, blinkt ein großer roter Button auf, mit dem man einen Notruf starten kann. Automatisch wird dann der aktuelle Standort, an dem man sich befindet, angezeigt, man kann diesen als Notfallort bestätigen. Dadurch sollen die Rettungskräfte präzise sehen können, um welche Adresse es geht. Anschließend kann man dann die Art des Notfalls angeben, also „Polizei-Notall“, „Feuer“, „Unwetter und andere“, „Unfall“ oder „Erkrankung/ Verletzung/ Sturz“. Danach kann man das ganze noch präzisieren. Dann muss man nur noch den Notruf absenden und fertig. Durch das Absenden des Notrufs wird man mit der zuständigen Leitstelle verbunden und ein Chatfenster öffnet sich für den weiteren Austausch.

Auch die Kollegen von „Der Himmel im SüdOsten“, welche ja eine Wetter- und Unwetterseite betreiben und auch Mitglieder von Feuerwehr und Rettungsdienst in ihren Reihen haben, stehen der App sehr aufgeschlossen gegenüber. Schorsch Nieder, ein Mitglied der Seite, äußerte rosenheim24.de gegenüber: „Wir halten diese App für eine sehr gute Alternative zum herkömmlichen Anruf bei den Notfallnummern.

Es gibt viel Situationen, in denen ein Sprechen nicht möglich ist. Hier seien zum Beispiel akute Atemnot, sehr laute Umgebungsgeräusche oder auch Fälle von häuslicher Gewalt erwähnt, in denen ein offensichtlicher Anruf auf Grund der Gegebenheiten nicht möglich ist. Ein weiterer sehr positiver Punkt ist die Übermittlung des genauen Standorts, der das Auffinden eines Patienten oder Opfers massiv erleichtert, besonders dann, wenn der Verletzte, der Melder oder das Opfer keine genauen Angaben machen kann. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, Vorerkrankungen zu hinterlegen, welche bei der Wahl des Rettungsmittels von entscheidender Wichtigkeit ist.“

Bislang funktioniert die App in 15 Bundesländern, nur Berlin ist noch nicht dabei, berichtet unser Partnerportal merkur.de. Denn die App nutzt die Standortfunktion des Mobiltelefons, um den Notruf abzusetzen und die Rettungskräfte an die richtige Stelle zu schicken.

Alle bisherigen Notrufnummern bleiben aber natürlich weiterhin aktiv.

jv