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Endlich eine heiße Spur

Nach drei Jahren Ermittlung: 5.000 Euro Belohnung - Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach DHL-Erpresser

Mit diesem Foto sucht die Polizei nach dem DHL-Erpresser. Das Foto wurde an einem Bitcoin-Geldautomaten aufgenommen.
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Mit diesem Foto sucht die Polizei nach dem DHL-Erpresser. Das Foto wurde an einem Bitcoin-Geldautomaten aufgenommen.

Gibt es nach über drei Jahren endlich eine heiße Spur? Mit einem Foto aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei jetzt nach dem DHL-Erpresser.

Potsdam - Ein Foto soll nun bei der Aufklärung des spektakulären Falles des DHL-Erpressers helfen: Das Bild sei am Abend des 22. Oktober 2020 gegen 18.45 Uhr von einem Bitcoin-Geldautomaten in einem Spätkauf in dem Berliner Stadtteil Friedrichshain aufgenommen worden, teilt das LKA Brandenburg mit. Die Ermittler gegen davon aus, dass es sich um den tatverdächtigen DHL-Erpresser handelt.

Auf der Aufnahme ist ein Mann mit einer dunklen Basecap auf dem Kopf zu sehen. Er trägt eine rote Mund-Nasen-Schutzmaske und einen hellen Kapuzenpulli. Der Mann ist etwa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß.

Polizei ermittelt: 5.000 Euro Belohnung für Hinweise auf DHL-Erpresser

Die Brandenburger Polizei hat die Fahndung am Freitagvormittag veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Für sachdienliche Hinweise ist eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. „Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört. Zuteilung und Verteilung der Belohnung erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges“, heißt es weiter in dem Fahndungsaufruf.

DHL-Erpresser - Sonderkommission „Quer“ wertete 1.000 Spuren und Hinweise aus

Seit dreieinhalb Jahren sucht die Sonderkommission „Quer“ nach dem DHL-Erpresser. Bisher wertete die SOKO nach eigenen Angaben über 1.000 Spuren und Hinweise aus.

„Von November 2017 bis März 2018 hatte der bislang unbekannter Tatverdächtiger mehrere sogenannte unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen in Paketen an verschiedene Adressaten in Brandenburg und Berlin verschickt.“ Der Erpresser forderte vom Paketdienst DHL Millionen und drohte mit weiteren gefährlichen Paketsendungen. Die Vorfälle vor Weihnachten verunsicherten damals Kunden der DHL.

Bombenalarm - Weihnachtsmarkt in Potsdam evakuiert

Am 1. Dezember 2017 war in einer Apotheke am Rande des Potsdamer Weihnachtsmarkts eine Paketbombe* entdeckt worden, in der sich eine Sprengvorrichtung und Nägel befanden. Darin wurde auch ein als QR-Code verschlüsseltes Schreiben entdeckt, mit dem DHL um eine Millionensumme in Bitcoins erpresst wurde.

Der Umsicht des Apothekers, der das Päckchen erhielt, war es mit zu verdanken, dass keine Menschen verletzt wurden. Er habe beim Öffnen ein Zischen gehört und bemerkt, „dass da so komische Drähte rausguckten“, berichtete der Apotheker später. Daraufhin alarmierte er die Polizei.

Später stellte sich heraus, dass schon Anfang November 2017 eine erste explosive Sendung des DHL-Erpressers im Postzentrum Frankfurt (Oder) eingegangen war. Diese geriet beim Öffnen in Brand, wodurch auch das Erpresserschreiben zerstört wurde. Weitere explosive Sendungen gingen im Januar bei einer Berliner Bankfiliale und im April bei der Handwerkskammer in Berlin ein. (ml mit Material der dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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