Mordversuch an Dortmunder Schule im Mai

Teenager wollten Lehrer mit Hämmern töten - Anklage wegen versuchten Mordes

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Dortmund - Drei Schüler wollten sich an ihrem Lehrer rächen und ihn wegen zu schlechter Benotung mit Hämmern erschlagen. Diese schockierende Tat soll nun bestraft werden. Die Staatsanwaltschaft Dortmund erhebt daher eine schwere Klage.

Im Mai geschah etwas an einer Schule in Dortmund, was viele in ganz Deutschland schockierte: Drei Schüler versuchten, ihren Lehrer zu töten. Qualvoll, mit Hämmern, wollte sie ihn erschlagen. Der Grund ist banal: Angeblich habe der Lehrer zu schlechte Noten verteilt. Doch der Pädagoge bemerkte, dass etwas nicht stimmte, als ihn die drei Schüler (16,17, 18 Jahre) in einen Hinterhalt lockten. In letzter Sekunde, konnte sich der 51-Jährige aus seiner misslichen Lage befreien und sich somit selbst das Leben retten.

Staatsanwaltschaft klagt wegen versuchten Mordes an

Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, wurden die drei Teenager von der Staatsanwaltschaft nun wegen versuchten Mordes angeklagt. Der Staatsanwalt Felix Giesenregen äußerte sich gegenüber der Zeitung: "Durch Handyauswertungen hat sich ergeben, dass es einen klaren Tatplan gab, der zum Glück fehlgeschlagen ist."

Der Lehrer Wolfgang W. zeigte sich gegenüber der Bild sichtlich erleichtert über diesen Verlauf de Verfahrens: "Es ist wichtig, dass es in diesem Fall nicht bei einem Schulverweis geblieben ist." Der Haupttäter, der 16-jährige Serkan, weist die Anklage zurück, seine beiden Mitschüler haben bereits gestanden, wie die Zeitung weiter schreibt.

Jetzt liegt es bei der Jugendkammer des Landgerichts Dortmund, darüber zu entscheiden, ob die Anklage wegen versuchten Mordes zur Hauptverhandlung zugelassen wird.

ics

Rubriklistenbild: © Fotomontage: picture alliance/Paul Zinken/dpa (Symbolbild) dpa (Symbolbild)

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