Vorfall am Dortmunder Hauptbahnhof

Betrunkene Frau schlägt Polizisten auf den Hintern - Anzeige wegen sexueller Belästigung

Am Montag wurde ein Bundespolizist am Dortmunder Hauptbahnhof sexuell belästigt. Eine Betrunkene schlug ihm einfach auf den Hintern. Der Polizist erstattete Anzeige.

Dortmund - Am Montagnachmittag, 1. Februar, bestreiften Bundespolizisten den Dortmunder Hauptbahnhof. Gegen 16 Uhr näherte sich dann von hinten eine 28-jährige Dortmunderin den Beamten. Einem der Polizisten schlug die Frau dann „unvermittelt“ auf sein Gesäß, wie die Dortmunder Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Bei der anschließenden Kontrolle beleidigte sie dann die Einsatzkräfte. Weil sich die 28-Jährige nicht ausweisen konnte und sie sich nicht beruhigen ließ, brachten die Polizisten sie auf die Wache. Auf dem Weg dorthin blieb die Frau immer wieder stehen und beleidigte die Bundespolizisten weiter. Die Bodycams der Polizisten zeichneten währenddessen das gesamte Geschehen auf.

Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab bei der polizeibekannten Frau einen Wert von rund 1,6 Promille. Die Bundespolizei wertet nun die Videos der Bodycams aus und leitet ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung und wegen Beleidigung ein. Die 28-jährige Dortmunderin verbrachte den Rest des Tages in einer Ausnüchterungszelle.

Immer wieder Fälle von sexueller Belästigung

Auch Frauen werden immer wieder Opfer von sexueller Belästigung. So auch Anfang Dezember in München. Eine 23-jährige Bankangestellte wies einen Kunden auf die bestehende Maskenpflicht hin. Der 61-jährige Mann kam der Aufforderung aber nicht nach und verließ stattdessen die Räumlichkeiten der Bankfiliale. Beim Verlassen beleidigte der Münchner die 23-Jährige verbal sexuell und fasste ihr beim Verlassen kurzzeitig an die Brust.

Gegen den Münchner wurden unter anderem Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung und Beleidigung auf sexueller Grundlage sowie eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzregelung erstattet.

jg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Patrick Pleul

Kommentare