Mit Papas Auto durch Duisburg gerast

Beamten staunten nicht schlecht: Bekiffter 12-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Duisburg - In Duisburg haben sich zwei minderjährige Jungs mit dem Auto des Vaters eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Doch damit nicht genug. Der zwölfjährige Fahrer hatte zudem noch Marihuana geraucht.

Am Mittwochmorgen, 25. November, fiel Beamten des Verkehrsdienstes der Duisburger Polizei gegen 7.50 Uhr, auf der Königstraße ein Peugeot auf, der nur hinten ein Kennzeichen hatte, welches aber ungültig war. Als die Polizisten das Auto stoppen wollten, reagierte der Fahrer zunächst nicht auf Anhaltezeichen und ergriff kurzerhand die Flucht. Dabei achtete er nicht auf rote Ampeln und fuhr rücksichtslos über innerstädtische Straßen.

Autofahrer (12) rast im Marihuana-Rausch durch Duisburg

Auf der Windmühlenstraße konnte eine Frau ein circa achtjähriges Mädchen gerade noch von der Straße ziehen, als beide gerade bei „Grün“ die Straße überqueren wollten. Vermutlich durch einen Schaltfehler des Autofahrers konnten die Polizeibeamten dann den Peugeot stoppen und die gefährliche Fahrt beenden. Die Polizisten staunten dann nicht schlecht, als sich herausstellte, dass ein zwölfjähriger Junge auf dem Fahrersitz saß. Neben ihm saß sein 13-jähriger Kumpel, der die Autoschlüssel seines Vaters an sich genommen und sich wohl auf die gefährliche Fahrt eingelassen hatte.

Bei der Befragung des jungen Fahrers stellte sich auch noch heraus, dass er Marihuana geraucht hatte, wie die Polizei Duisburg mitteilte. Die Polizisten stellten das Auto sicher, schrieben eine Anzeige und informierten das Jugendamt. Glücklicherweise wurde bei dem riskanten Fahrmanöver niemand verletzt.

Spritztour mit Mamas Auto: Immer öfter Kinder am Steuer

Auch in Bayern staunten Polizisten nicht schlecht, als sie zu einem Unfall in Triftern (Landkreis Rottal-Inn) gerufen wurden. Denn am Unfallort trafen die Beamten auf einen 12-jährigen Jungen aus Simbach am Inn, der sich als Unfallfahrer entpuppte. Der Bub klaute den BMW seiner Mutter und fuhr das Auto anschließend zu Schrott.

In Nordrhein-Westfahlen entwendete im vergangenen Jahr ein Junge innerhalb weniger Tage gleich zweimal das Auto seiner Mutter. Der Achtjährige raste mit über 180 km/h über die Autobahn und stellte das Auto anschließend ab, da er sich bei der Geschwindigkeit nicht mehr wohl fühlte

jg

Rubriklistenbild: © Collage (pixabay, Daniel Karmann/dpa)

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