Kurioser Polizeieinsatz in Erfurt

Betrunkene Igel in "Ausnüchterungszelle" gesteckt

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Die zwei Igel mussten ihren Kater im Thüringer Zoopark kurieren.
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Erfurt - Wenn Menschen etwas zu viel getrunken haben - etwa nach einem verlorenen WM-Spiel - werden sie von der Polizei zum Ausnüchtern in eine Zelle gesteckt. Doch was macht man mit betrunkenen Igeln? 

Das erlebt man wirklich nicht alle Tage: Igel, die zu tief "ins Glas geschaut" haben und völlig bewegungslos im Delirium liegen. 

Genau das ist einer besorgten Bürgerin auf dem Erfurter Petersberg aufgefallen. Wie die Thüringer Polizei in einer Pressemeldung berichtet, meldete die Frau am Sonntagvormittag sofort die beiden Igel, denen der Alkoholkonsum auf einem Spielplatz nicht gut bekommen sei.  

Die hinzu gerufenen Beamten hatten schnell eine Theorie zum Ablauf des Geschehens: Offenbar hätten sich die Tiere mit dem Inhalt einer beschädigten Eierlikörflasche "vergnügt" und litten dann an den Folgen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Polizisten übergaben die Igel an den Thüringer Zoopark, wo sie ihren Kater ausschlafen konnten. 

Damit sich ein derartiger Fall nicht wiederholt gilt grundsätzlich, dass jeder Müll fachgerechgt entsorgt werden muss.

Und gerade auf Spielplätzen ist Alkoholkonsum von vornherein verboten. Nicht nur zum Schutz der Tierwelt, sondern auch der spielenden Kinder. 

kil

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