Mit einer Art SS-Uniform und Hakenkreuz-Armbinde

Skandal in Hamburg: Viertklässler kommt als Nazi zum Fasching

Hamburg - Skandal in der Hansestadt:  Ein Viertklässler ist dort in einer Art "SS-Uniform" und mit einem selbstgebastelten Hakenkreuz-Emblem am Oberarm zum Schulfasching gekommen. 

Als die Lehrerin dies bemerkte, habe der Grundschüler das auf Papier gemalte Hakenkreuz sofort abnehmen müssen, meldet nun die Deutsche Presseagentur (dpa). Als erstes hatte das Hamburger Abendblatt über den Fall berichtet. Passiert ist das Ganze bereits am Freitag, 21. Februar. Zudem habe die Pädagogin dem Buben sofort erklärt, warum diese "Verkleidung" überhaupt nicht gehe, hieß es weiter.

Obwohl der Junge anscheinend schon öfter durch Nazi-Gesten in der Schule aufgefallen sein soll, muss er vorerst mit keinen weiteren ernsthaften Konsequenzen rechnen. Er darf die Schule weiter besuchen. Zudem gab es ein Gespräch mit den Eltern, die sich nach Medienberichten "einsichtig" gezeigt haben sollen. 

Die Hamburger Schulbehörde gab darüber hinaus bekannt, dass der Junge "nicht von zuhause aus als 'SS-Mann' in die Schule gekommen" sei. Er habe ein eher undefinierbares Kostüm aus dunklem Overall, bunter Brille und Perücke getragen. "In der Schule ist er dann offenbar auf die Idee gekommen, sich ein Hakenkreuz zu malen und auf den Oberarm zu kleben", sagte ein Behördensprecher.

mw/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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