Er wollte den Lamborghini

Ferrari-Fahrer gibt sich nicht mit Porsche als Ersatzwagen zufrieden und zieht vor Gericht

Der neue Porsche 911 fährt auf einer Straße.
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Viele würden sich wohl über einen Porsche als Ersatzwagen freuen - aber es gibt Ausnahmen.

Über einen Unfallersatzwagen ärgerte sich jetzt ein Mann in Celle, der statt des gewünschten Lamborghinis einen Porsche bekommen sollte.

Celle - Nachdem sein eigenes Fahrzeug verunfallt war, hatte sich ein Mann in Celle für die elftägige Dauer der Reparatur einen Lamborghini angemietet. Diesen sollte ihm die KfZ-Versicherung des Unfallverursachers bezahlen. Dass er stattdessen als Ersatzwagen nur einen Porsche erhalten sollte, fuchste ihn so sehr, dass er vor dem Oberlandesgericht Celle dagegen klagte. Das Gerichtsurteil befand, dass der Mann keinen Anspruch auf einen Lamborghini als Mietwagen habe und wies die Klage ab. Ein Unfallgeschädigter müsse sich für kurze Zeit mit einem weniger komfortableren Wagentyp begnügen, wenn ein typengleiches Fahrzeug nur mit einer besonders hohen Miete zu haben ist. Der Lamborghini hätte für elf Tage 5.600 Euro Miete gekostet, der Porsche 911 oder BMW 8er immerhin 1.600 Euro.

Wie BW24* berichtet, muss sich ein Ferrari-Fahrer mit einem Porsche als Ersatzwagen begnügen und klagt.

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