Amtswechsel in Garmisch-Patenkirchen

Michael Bayerlein ist neuer Leiter der Operativen Ergänzungsdienste

Garmisch-Partenkirchen - Polizeihauptkommissar Michael Bayerlein hat die Dienstgeschäfte von Kriminalhauptkommissar Richard Listle übernommen. 

Kriminalhauptkommissar Richard Listle wurde im Juli des vergangenen Jahres mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Leiters der Operativen Ergänzungsdienste betraut. Nun wurde er von Polizeipräsident Robert Kopp in einer kleinen Feierstunde verabschiedet. Der 55-jährige Kriminalhauptkommissar wechselt wieder zurück zur Kriminalpolizeiinspektion nach Weilheim. Polizeipräsident Kopp stellte fest: „Herr Listle, Sie haben Ihre dienstliche Bandbreite mit der mustergültigen Leitung der Dienststelle eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Operativen Ergänzungsdienste mit ihren verschiedenen Sparten bei unterschiedlichen Bedürfnissen und taktischen Anforderungen stellen ganz besondere Anforderungen an den jeweiligen Leiter, aber auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zusammen mit Ihrem Team ist es Ihnen ausgezeichnet gelungen, dies bei vielen Einsatzlagen mit großem Erfolg im polizeilichen Alltag umzusetzen“. Robert Kopp wünschte dem 2-fachen Familienvater für seinen weiteren beruflichen, wie privaten Lebensweg alles Gute.

Das richtige Maß an Mitarbeiterorientierung

Zum 1. Januar übernahm nun der 52-jährige Polizeihauptkommissar Michael Bayerlein die Leitung. Der verheiratete, dreifache Familienvater, lebt im Landkreis Weilheim-Schongau und war zuletzt Leiter der Verfügungsgruppe und zugleich stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Wolfratshausen.

Bayerlein begann 1983 beim damaligen Bundesgrenzschutz seine polizeiliche Laufbahn und wechselte im September 1990 zur Bayerischen Polizei. Er war zunächst bei der Polizeiinspektion Weilheim als Beamter des Einsatzzuges und später im Wach- und Streifendienst eingesetzt. Auf Grund seiner guten Leistungen konnte er im September 1995 an die damalige Beamtenfachhochschule nach Fürstenfeldbruck wechseln, und stieg nach erfolgreichem Abschluss des Studiums im August 1997 den damals gehobenen Dienst (jetzt 3. Qualifikationsebene) auf.

Anschließend übernahm Michael Bayerlein verschiedene Führungsfunktionen bei den Polizeiinspektionen in Murnau und Weilheim. Bei letzterer war er vom Juli 2013 bis Oktober 2014 mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Leiters der Verfügungsgruppe und zugleich als stellvertretender Dienststellenleiter betraut. Hierbei empfahl er sich für diese Funktion bei der Polizeiinspektion Penzberg. Diese Tätigkeit übte er dort von 2014 bis 2017 aus. Dienstliche Notwendigkeiten führten dazu, dass der 52-Jährige im Februar 2017 für zehn Monate zur Polizeiinspektion Wolfratshausen wechselte und dort wiederum als Leiter Verfügungsgruppe und zugleich stellvertretender Dienststellenleiter seinen Dienst verrichtete. Seine Polizeikarriere krönt er nun mit der Bestellung zum neuen Leiter der Operativen Ergänzungsdienste Weilheim ab 1. Januar diesen Jahres.

Polizeipräsident Robert Kopp wünschte Michael Bayerlein viel Freude und Erfolg in seiner neuen Tätigkeit: „Herr Bayerlein, bei Ihren dienstlichen Verwendungen haben Sie nicht nur Ihre besondere Führungs- und Fachkompetenz gezeigt, sondern stets auch das richtige Maß an Mitarbeiterorientierung bewiesen. Ich bin mir sicher, dass Sie auch die neue dienstliche Herausforderung annehmen werden. Sie sind der richtige Mann am richtigen Ort“.

Breit gefächertes Aufgabenfeld

Bei den Operativen Ergänzungsdiensten (OED) sind organisatorisch sowohl der Einsatzzug, als auch die Zivile Einsatzgruppe, die Diensthundeführer und die Polizeilichen Einsatztrainer (PE-Trainer) zusammengefasst. Dementsprechend vielschichtig gestaltet sich das polizeiliche Aufgabenspektrum.

Der Einsatzzug ist nicht nur bei größeren Polizeieinsätzen, wie Fußballspielen und Versammlungen als geschlossene Einheit präsent. Neben Schwerpunktkontrollen im Verkehrsbereich unterstützt er auch lageorientiert die Polizeidienststellen in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz- Wolfratshausen sowie die Kriminalpolizei. Zudem erledigt der Einsatzzug Vorführdienste. 

Die Zivile Einsatzgruppe (ZEG) führt unter anderem zur Bekämpfung der Straßenkriminalität an lokalen Kriminalitätshäufungspunkten gezielte Kontrollen und Überwachungsmaßnahmen durch. Die dienstlichen „Spürnasen“ der Polizei sind als Schutz-, Rauschgiftsuch- und Sprengstoffhunde sowie als Leichensuchhunde mit ihren Hundeführern regelmäßig im Einsatz. Dem Verantwortungsbereich der PE-Trainer obliegt die Vorbereitung ihre Kollegen auf unterschiedlichste Einsatzsituationen aber auch die Verwendung im Einsatzzug beziehungsweise bei besonderen Einsatzlagen. Sie hören es zwar nicht gerne, aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OED, sind in vielen Fällen die „Feuerwehr“, insbesondere wenn sich bei den örtlichen Polizeidienststellen aufgrund kurzfristig eintretender Lageentwicklungen personeller Unterstützungsbedarf ergibt.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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