Gorillababy zieht in Stuttgarter Zoo

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Ist er nicht süß? Gorillababy Okanda lebt nun im Stuttgarter Zoo.

Stuttgart - Gorillababy Okanda hatte unglaubliches Glück. Da seine Mutter das kleine Äffchen nicht haben wollte, hat es nun im Stuttgarter Zoo eine neue Bleibe gefunden.

Ein neues Gorillababy ist in den Stuttgarter Zoo eingezogen. Der neun Monate alte Okanda kam am Dienstag an, wie der Zoo Wilhelma am Mittwoch mitteilte. Okanda ist demnach das 60. Tier, das in der europäischen Aufzuchtstation für verwaiste oder von ihren Müttern nicht ausreichend versorgte Gorillababys aufwächst.

Hätten Sie es gewusst? So alt werden Tiere

Ameisen werden bis zu sieben Jahre alt. © dpa
Bären werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Eintagsfliegen werden nur einen Tag alt. © dpa
Elefanten werden bis zu 85 Jahre alt. © dpa
Enten werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Füchse werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Hirsche werden bis zu 35 Jahre alt. © dpa
Hunde werden bis zu 15 Jahre alt. © dpa
Kakadus werden bis zu 100 Jahre alt © dpa
Kanarienvögel werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Karpfen werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Katzen werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Kröten werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Krokodile werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Löwen werden bis zu 35 Jahre alt © dpa
Maikäfer werden bis zu sechs Wochen alt. © dpa
Mäuse werden bis zu drei Jahre alt. © dpa
Nashörner werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Pferde werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Regenwürmer werden bis zu zehn Jahre alt. © dpa
Riesenschildkröten werden bis zu 180 Jahre alt. © dpa
Schimpansen werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Manche Schmetterlinge werden nur einen Tag alt. © dpa
Steinadler werden bis zu 100 Jahre alt. © dpa
Uhus werden bis zu 70 Jahre alt. © dpa
Wale werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Wespen werden bis zu einem Jahr alt. © dpa
Wildgänse werden bis zu 80 Jahre alt. © dpa

Mutter Ozala hatte Okanda am 17. April 2011 im Twycross Zoo in England zur Welt gebracht. Anfangs ging alles gut, Ozala kümmerte sich vorbildlich um ihr Baby. „Doch plötzlich wurde Okanda zusehends schwächer“, hieß es weiter. „Die Pfleger nahmen Ozala den Kleinen vorsorglich ab, päppelten ihn auf und gaben ihn einen Tag später zurück.“ Doch erneut verschlechterte sich Okandas Zustand. Eine Untersuchung ergab später, dass Ozalas Milch nicht mehr genug Nährstoffe enthielt. Bei der Handaufzucht gab es jedoch Probleme.

Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die vom Aussterben bedrohten Gorillas empfahl deshalb den Umzug in die Aufzuchtstation der Wilhelma. Da Okanda noch in seinem Heimatzoo gründlich untersucht worden war, kann er in Stuttgart von Anfang an mit dem Gorillajungen Tano spielen. Das verstoßene Prager Gorillababy Tano war im November 2011 nach Stuttgart gekommen. Bald sollen die Zoobesucher den Gorillakindern zuschauen können.

Gorillas leben in den afrikanischen Regenwäldern. Männchen können bis etwa 250 Kilogramm schwer werden. Die Menschenaffen ernähren sich vor allem von Blättern, Stängeln, Wurzeln, Knollen und Rinde.

dpa

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