Ungewöhnliche Maßnahme in Nordrhein-Westfalen

Schule kauft Burkinis für Schwimmunterricht

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Herne - Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn, Pflicht ist er für alle - der Schwimmunterricht. Gerade muslimische Schülerinnen jedoch nehmen aus religiösen Gründen nicht daran teil. In Nordrhein-Westfalen hat ein Gymnasium mit einer ungewöhnlichen Maßnahme reagiert, die Schule machen könnte. 

Gerade, damit auch muslimische Schülerinnen in Zukunft in den Genuss des Schwimmunterrichts kommen, hat das Pestalozzi-Gymnasium in Herne 20 Burkinis gekauft. Schwimmunterricht gebe es für die Klassenstufen 6 und 8, an dem die muslimischen Schülerinnen aus religiösen Gründen jedoch kaum teil nehmen würden, schreibt bild.de.

Insgesamt, so Bild weiter, hätten die Burkinis gut 400 Euro gekostet, und könnten kostenlos ausgeliehen werden. 

Fast komplett verhüllt

Im Gegensatz zu dem klassischen Bikini zeigt der Burkini fast gar keine Haut.

Auch wenn sich der Begriff aus Bikini und Burka zusammensetzt. Die Schöpfung geht übrigens auf die Modedesignerin Aheda Zanetti zurück.

Ähnlich wie ein Neoprenanzug sind lediglich das Gesicht, die Unterarme und die Waden der Trägerin sichtbar. Es gibt aber strengere Varianten, bei denen nur das Gesicht, Hände und Füße sichtbar sind. Sogar die klassische Faltung des muslimischen Kopftuches übernimmt die Schwimmkleidung.

kil

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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