In Radarfalle gerauscht

Polizei blitzt innerorts einen Regionalzug - er war 43 km/h zu schnell unterwegs

Das kuriose Blitzer-Foto: Ein Zug in Oberfranken war angeblich zu schnell unterwegs.
+
Das kuriose Blitzer-Foto: Ein Zug in Oberfranken war angeblich zu schnell unterwegs.

Dieses Problem kennen viele Bahnkunden nun wirklich nicht: Ein Zug, der zu schnell oder zumindest pünktlich unterwegs ist. Die Polizei schien nun eine solche Bahn ertappt zu haben. 

Münchberg/Hof - Häufig klagen Bahnkunden darüber, dass ihre Züge nicht pünktlich sind und sie deswegen zu spät am Zielort ankommen. Dieses Problem hatte ein Regionalzug im oberfränkischen Münchberg im Landkreis Hof offenbar nicht. 

Ein rasender Lokführer? Das steckt wirklich hinter dem Blitzer-Bild

Die Bahn wurde aus Versehen geblitzt - mit 93 Stundenkilometern statt den an der Straße erlaubten 50 km/h. Wobei das Tempolimit natürlich nicht für die Schiene gilt. Laut dem Fahrdienstleiter von Münchberg hätte der Zug an dieser Stelle sogar 100 km/h schnell fahren dürfen. Das hat das Social-Media-Team der Polizei Oberfranken recherchiert. Somit muss der Lokführer also keine Punkte in Flensburg oder gar ein Bußgeld befürchten. 

Ein Beamter hatte bei der Aufstellung des Messgerätes die parallel zur Straße verlaufende Bahnstrecke nicht bedacht. Das Foto entstand im Mitte November und verbreitete sich nun auch im Netz.

Die Polizei reagierte selbstironisch auf das Radarfoto und postete lustige Beiträge auf Twitter, wie Merkur.de* hier berichtet.

mag

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Kommentare