Hundehasser unterwegs

72-Jähriger beim Verteilen von Giftködern gestoppt - für einen Hund kam jede Hilfe zu spät

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Durch eine aufmerksame Zeugin konnte gestern ein 72-jähriger Mann beim Verteilen von Giftködern im Aachener Stadtteil Eilendorf gestoppt werden. Für einen Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Aachen - Gegen 17 Uhr hatte eine Frau die Polizei darüber informiert, dass sie eine männliche Person beim Verteilen von Giftködern in der Aacher Krebsstraße/Lindenstraße beobachte.

Weil die Zeugin eine sehr gute Personenbeschreibung abliefern konnte, gelang es den Einsatzkräften, den verdächtigen 72-Jährigen in unmittelbarer Tatortnähe anzutreffen. Zudem wurden Giftköder sichergestellt und am Tatort nach weiteren Ködern gesucht. Gegen den Mann wird nun eine Strafanzeige gestellt, berichtet hna.de*.

Einem Hund hat das nicht das Leben retten können. Am gestrigen Abend meldete sich ein Hundebesitzer bei der Polizei: Sein Hund sei durch die Aufnahme von Ködern vergiftet worden und daran gestorben.

Die Polizei warnt Hundebesitzer, im Stadtteil Eilendorf besonders vorsichtig zu sein und darauf zu achten, dass Hunde nichts aufnehmen.

Auch schlimm: Nach dem Fund mehrerer präparierter Hunde-Köder, sucht die Polizei nach dem Täter. Zwei Vierbeiner entgingen dank aufmerksamer Besitzerinnen nur knapp einer Katastrophe, sie hatten die mit Schrauben gespickte Würste bereits im Maul.

Rechtslage

Das Auslegen von Giftködern ist verboten. Wird ein Täter ermittelt, so muss dieser mit strafrechtlichen Sanktionen rechnen.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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