Deutschland verliert ein Stück Sportgeschichte

"Hier stirbt Tradition" - Schumis Kartbahn muss Braunkohle-Werk weichen

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Kerpen - Die Kartbahn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Köln steht wegen des Braunkohleabbaus vor dem Aus. 

Über vier Jahre ist es mittlerweile her, dass Michael Schumacher in Meribel in den französischen Alpen beim Skifahren schwer stürzte. Um den Gesundheitsstand von "Schumi" wird viel spekuliert. Klar ist jedoch, dass der Sturz für den Formel-1-Rekordweltmeister schlimme Folgen hatte. Seitdem konnte oder wollte er sich nicht mehr der Öffentlichkeit zeigen. Schenkt man den Medien glauben, so sei er an sein Krankenbett gebunden. 

Ein Stück Sportgeschichte verschwindet

Nun die nächste traurige Nachrichten für alle Fans. Die traditionsreiche Kartbahn in Schumachers Heimat Kerpen-Manheim bei Köln soll im Jahr 2020 dem Braunkohle-Tagebau Hambach weichen. Schumachers Heimrennstrecke beheimatet 550 Kartbahn-Mitglieder und ist ein stück Sportgeschichte. Hier begann Schumachers beispiellose Karriere. 

"Es ist eine Schande - hier stirbt Tradition"

"Es gibt keine neue Kartbahn", sagte der frühere Formel-1-Pilot und Jugendwart des örtlichen Kartklubs Ralf Schumacher. "Es ist eine Schande - hier sterben Tradition und erfolgreiche Jugendförderung gleichzeitig." 

Ein alternativer Standort für eine neue Strecke konnte trotz langer und aufwendiger Suche leider nicht gefunden werden. 

mz/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance

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