K.O.-Tropfen in Lüneburg?

Schrecklicher Verdacht nach Disco-Besuch - Frauen sind total entsetzt

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Lüneburg: Drei Frauen haben nach dem Disco-Besuch einen schlimmen Verdacht. Wurden sie Opfer von K.O.-Tropfen? (Symbolbild).

Großer Schock in der Disco in Lüneburg: Drei Frauen fehlt an einen Party-Abend jegliche Erinnerung. Sie haben einen schlimmen Verdacht und gehen zu Polizei.

  • Zwei junge Frauen haben nach einem Disco-Besuch in Lüneburg keine Erinnerungen mehr
  • Die beiden 21-Jährigen hegen einen schrecklichen Verdacht
  • Wurden den Frauen K.O.-Tropfen in der Disco verabreicht?
  • Die Polizei in Niedersachsen ermittelt

Lüneburg - Zwei junge Frauen im Alter von 21 Jahren waren am Samstag, 27. Januar, in einer Disco in Lüneburg an der Straße am Graalwall unterwegs. Doch sie haben keine guten Erinnerungen an diesen Abend. Genauer gesagt: Sie haben gar keine Erinnerungen, wie nordbuzz.de* berichtet. Gegenüber der Polizei Lüneburg haben sie jetzt einen schlimmen Verdacht geäußert.

Zu einem Drama kam es zudem um den Judo-Star David T., der in Hamburg einem Mann auf einer Party in einer Disco ein Messer in den Hals gerammt haben soll, wie nordbuzz.de berichtet.

Lüneburg in Niedersachsen: K.O.-Tropfen in Disco verabreicht?

Die beiden 21-jährigen Frauen vermuten nämlich, dass man ihnen in der Disco in Lüneburg heimlich K.O.-Tropfen verabreicht habe. Nach eigenen Angaben hätten sie einen kompletten Filmriss erlitten - an den Zeitraum von 0.30 bis 8 Uhr hätten sie keine Erinnerungen mehr. Eine echte Horror-Vorstellung.

Auch wichtig: Die Polizei Lüneburg warnt vor Betrügern, die bei Ebay Kleinanzeigen via PayPal mit einem einfachen Trick Käufer abzocken, wie nordbuzz.de* berichtet.

Frauen aus Lüneburg mit Filmriss - wegen K.O.-Tropfen?

Den gleichen Verdacht äußerte überdies eine 23-jährige Frau gegenüber der Polizei Lüneburg. Auch sie geht davon aus, dass Unbekannte ihr am Vortag zwischen 0.45 und 5 Uhr in einer Disco an der Scharnhorststraße K.O.-Tropfen verabreicht haben. Sie wurde laut Polizei Lüneburg aufgrund von Benommenheit und mehrfachem Erbrechen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. In diesem Fall kann laut Polizei aber auch die nicht unerhebliche Alkoholisierung der 23-Jährigen ein Grund für diese Symptome gewesen sein.

Wer Hinweise auf den oder die möglichen Täter geben kann, kann sich bei der Polizei Lüneburg unter Telefon 04131/8306-2215 melden.

Warnung vor K.O.-Tropfen - das sagt die Polizei

K.O.-Tropfen sind farb- und geruchlos und daher aus dem Getränk nicht herauszuschmecken.

Besondere Vorsicht ist beim Feiern in Bars oder Diskotheken geboten, denn immer häufiger werden Feiernden sogenannte K.O.-Tropfen ins Glas gemischt. Die Tropfen sind farb- und geruchlos und daher aus dem Getränk nicht herauszuschmecken. Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der (unbewussten) Einnahme empfinden Opfer Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit.

Sexualtäter nutzen die Schwäche ihrer Opfer, um sie auszurauben oder zu vergewaltigen. Das Opfer wacht später auf und kann sich an nichts erinnern ("Filmriss"). Hat man den Verdacht K.O.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, sollte man schnellstens einen Arzt bzw. ein Krankenhaus aufsuchen. Die Tropfen können nur wenige Stunden nach dem Konsum im Urin oder im Blut nachgewiesen werden. Jede Anzeige hilft dabei Täter zu ermitteln und weitere Opfer zu schützen!

Schutz vor K.O.-Tropfen: Diese Tipps sollten beachtet werden

  • Getränke bei der Bedienung bestellen und nur selbst entgegennehmen
  • Von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen
  • Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen
  • Wer nach draußen geht, zum Beispiel um zu rauchen, sollte ein angefangenes Getränk lieber austrinken als zurücklassen
  • Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen
  • Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen
  • Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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