Abartige Aktion

Mann schreit, er habe Corona, und spuckt Spaziergängerin an - nicht sein einziger Ausraster

Ausraster in Kamen: Ein Mann aus Bergkamen hat eine Frau, die mit ihrem Hund spazieren ging, angepöbelt, verfolgt, bespuckt - und sie vermutlich auch mit der Aussage, er sei mit dem Coronavirus infiziert, in Angst versetzt.
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Ausraster in Kamen: Ein Mann aus Bergkamen hat eine Frau, die mit ihrem Hund spazieren ging, angepöbelt, verfolgt, bespuckt - und sie vermutlich auch mit der Aussage, er sei mit dem Coronavirus infiziert, in Angst versetzt.

Ein Mann hat eine Spaziergängerin angepöbelt, verfolgt und angespuckt. Er schrie dabei, er habe Corona. Nur wenig später erlaubte er sich den nächsten Ausraster.

Kreis Unna - Eine 81-jährige Frau war laut Polizei am Samstagabend gegen 19.30 Uhr in der NRW-Stadt Kamen bei Dortmund mit ihrem Hund spazieren. Ein Mann pöbelte sie an, verfolgte sie und schrie, er sei mit dem Coronavirus infiziert. Dann spuckte er der Frau auf die Jacke, wie wa.de* berichtet.

Der Mann ging weiter - und leistete sich direkt den nächsten Vorfall. Er blieb mitten auf der Straße stehen. Eine Zeugin im Auto forderte ihn auf, die Straße zu verlassen. Doch davon nahm sich der pöbelnde 38-Jährige nichts an, sondern kam viel mehr mit erhobenen Fäusten auf den Pkw zu. Erst als die Zeugin ihn mit ihrem Handy fotografierte, ließ der Mann von seinem Vorhaben ab. 

Die hinzugerufene Polizei nahm den Beschuldigten in Gewahrsam. Die Beamten stellten fest, dass der Mann alkoholisiert war. Außerdem checkten sie laut wa.de*, ob er als Covid-19-Erkrankter erfasst ist.

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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