An Heiligabend in Mecklenburg-Vorpommern

Tochter sorgt für „Highligabend mit Haschkeksen“: Eltern kommen ins Krankenhaus

Der Weihnachtsabend endete für eine Familie aus Mecklenburg-Vorpommern nicht ganz so besinnlich.
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Der Weihnachtsabend endete für eine Familie aus Mecklenburg-Vorpommern nicht ganz so besinnlich.

Mecklenburg-Vorpommern - Am Donnerstag, dem 24. Dezember, gegen 20 Uhr kam in Wismar Wendorf der Rettungsdienst zum Einsatz. Es handelte sich bereits um den zweiten Einsatz an derselben Anschrift an diesem Abend.

Bei dem ersten Einsatz wurde der Vater wegen Schwindel, Übelkeit, Herzrasen und Kreislaufproblemen behandelt. Später wurde aber nochmals der Rettungsdienst gerufen. Nun hatte auch die Mutter der Familie dieselben Symptome. Weil bei dem ersten Einsatz der Rettungskräfte eines der Familienmitglieder aggressiv aufgetreten sein soll, kam nun auch die Polizei dazu.

Zwar konnte kein aggressives Verhalten mehr durch die Beamten festgestellt werden, jedoch ließ sich der Grund für den plötzlichen „Zustand“ der Eltern finden. Die Tochter klärte auf: Sie hatte die Weihnachtskekse mit Haschisch versetzt. In der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Rostock wird mitgeteilt, dass die Elternteile zur weiteren medizinischen Behandlung ins Klinikum Wismar verbracht wurden.

In dem Bericht heißt es weiter, dass die Kinder in großer Sorge um die Eltern gewesen seien. Mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss sich die Tochter dennoch abfinden.

Abschließend teilt die Polizei mit, dass die Kekse durch die Beamten sichergestellt wurden. In ihrer Pressemitteilung schrieb die Polizei von einem „Highligabend“.

mda mit Material der dpa

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