Lange Haftstrafe für den Täter 

Ein Jahr nach Vergewaltigung in Fußball-Fanzug: Nun ist das Urteil gefallen

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Das Amts- und Landgericht in Mönchengladbach. Rund ein Jahr nach der Vergewaltigung einer jungen Frau wurde nun das Urteil verkündet.

Knapp ein Jahr nachdem eine 19-Jährige in einem Fußball-Fanzug vergewaltigt wurde, ist nun das Urteil gegen den Täter gefallen. Er muss jahrelang ins Gefängnis. 

Mönchengladbach - Ein Jahr nach der Vergewaltigung einer 19-Jährigen in einem Sonderzug mit Fußballfans ist ein 31-Jähriger zu knapp vier Jahren Haft verurteilt worden. Der einschlägig vorbestrafte Mann habe die junge Frau in der Zugtoilette vergewaltigt, stellte das Amtsgericht Mönchengladbach am Freitag fest.

Das Verhalten der „nennenswert alkoholisierten“ Frau habe zwar zu der Situation beigetragen, stellte die Vorsitzende Richterin Uta Cramer am Freitag fest. Aber die junge Frau habe gesagt, dass sie „das“ nicht wolle, als der Angeklagte mit den sexuellen Handlungen begonnen habe.

Nach Vergewaltigung in Fanzug: Täter muss für Jahre ins Gefängnis 

Die Richter verurteilten den Angeklagten zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten wegen Vergewaltigung und wegen gefährlicher Körperverletzung. Nach der Vergewaltigung hatte der Mann laut Urteil einen anderen Fan aus nichtigem Grund mit einem Gegenstand geschlagen und verletzt. Das Gericht ordnete die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt an.

Strafverschärfend wertete das Gericht, dass der Mann schon zuvor wegen einer Vergewaltigung und „vielfach“ wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden war. Dabei hatte Alkohol eine Rolle gespielt. Das Gericht folgte mit dem Strafmaß der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte Freispruch im Fall der angeklagten Vergewaltigung gefordert und sechs Monate Haft für Körperverletzung. Der Verteidiger ließ zunächst offen, ob er in Berufung geht.

Nach einem Sexualdelikt an einem jungen Mädchen sucht die Polizei Düsseldorf nun mit einem Foto nach dem Täter. Die Beschreibung des Mannes ist ungewöhnlich.

dpa

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