Nach TV-Eklat bei Maischberger

Ditfurth macht auf beleidigt: "Entschuldigung reicht nicht!"

"Maischberger" vom 12.07.2017
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Köln - Der TV-Zoff rund um den ARD-Talk "Maischberger" geht in eine neue Runde. Der Ex-Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth reicht die Entschuldigung von Moderatorin Sandra Maischberger offenbar nicht.

Ditfurth war nach dem Eklat, bei dem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach wutentbrannt die laufende Sendung verlassen hatte, von der Moderatorin zum Gehen aufgefordert worden, um "die Parität in der Runde wiederherzustellen". Ditfurth weigerte sich jedoch und blieb. Sie durfte allerdings im weiteren Verlauf des Talks nichts mehr sagen, nachdem sie zuvor permanent "dazwischen geplappert" (O-Ton Bosbach) hatte.

Moderatorin Maischberger entschuldigte sich nach der der Sendung und sprach im Anschluss von einer "Niederlage". Es tue ihr weh, wenn es nicht gelinge, ihre Gäste im Dialog zu halten, erklärte sie auf Facebook, wie die Bild-Zeitung berichtet. Ditfurth reicht dies offenbar aber nicht. Sie sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschlands: "Sie (Anm. der Redaktion: Maischberger) müsste sich auch dafür entschuldigen, dass ich dann kein Wort mehr sagen durfte!"

Die gebürtige Würzburgerin Jutta Ditfurth ist eine Sachbuchautorin und Aktivistin und gilt als angriffslustige Linke der "alten Schule". Die 65-Jährige gehörte zu den Mitbegründern der Grünen und war für viele Jahre Bundessprecherin der Partei. Sie verließ die Grünen später angeblich wegen deren "Rechtsruck".

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