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Polizeisprecher in Neunkirchen: „So etwas habe ich noch nie erlebt“

Betrunken und mit Corona infiziert: Brüderpaar leckt Sitze im Polizeiwagen ab

Am Samstagabend (23. Juli) sind zwei stark betrunkene und mit dem Coronavirus infizierte Brüder in Neunkirchen komplett ausgerastet. Offenbar aus Wut über die Polizei spuckten sie um sich und leckten die Sitze im Polizeiauto ab.

Neunkirchen - Zwei betrunkene und mit Corona-infizierte Brüder haben aus Wut über die Polizei in zwei Streifenwagen die Sitze abgeleckt und um sich gespuckt. „Sie haben dabei gesagt, dass sie positiv sind. So etwas habe ich in dieser Form noch nie erlebt“, sagte ein Sprecher der Polizei im saarländischen Neunkirchen am Sonntag (24. Juli) gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

Neunkirchen: Corona-Infizierte spucken und lecken Sitze von Polizeiauto ab

Ermittlungen hätten bestätigt, dass die 28 und 30 Jahre alten Männer zuvor einen Corona-Schnelltest gemacht hatten, der positiv war. Sie kamen am Samstagabend zunächst in einen speziellen Polizeigewahrsam für Menschen mit Covid-Erkrankungen. Die Männer saßen laut Polizei mit angelegten Handfesseln getrennt in den beiden Polizeiautos.

Einer von ihnen habe zuvor volltrunken einen Unfall mit Sachschaden an einem anderen Auto verursacht, teilte die Polizei mit. Als er ausstieg, um mit dem Unfallbeteiligten zu diskutieren, sei der auch alkoholisierte Bruder auf den Fahrersitz gewechselt und habe versucht, mit dem Wagen zu flüchten. Er konnte hierbei aber wenige Meter weiter von Passanten angehalten werden, wie die Polizeiinspektion Neunkirchen bekannt gab.

Anschließend brach vor Ort ein Streit aus, bei dem rund 20 Personen beteiligt waren. Bei Eintreffen der Polizei diskutierten die betrunkenen Brüder mit dem Rest der Gruppe und die Stimmung war aufgeheizt. Die Polizeibeamten trennten das Brüderpaar und legten den Männern aus Sicherheitsgründen Handfesseln an.

Den Männern drohen nun mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeigen, sagte der Polizeisprecher. Unter anderem wegen versuchter Unfallflucht und Verstößen gegen die Corona-Verordnung. Sie seien mittlerweile aus dem Gewahrsam entlassen worden.

jg/dpa

Rubriklistenbild: © Collage (picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow, picture alliance/dpa | Hauke-Christian Dittrich)

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