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Drogenfund in Wohnung in Nordrhein-Westfalen

Schnarchen und Stöhnen gehört: Drogendealer (23) wählt im Schlaf Notruf und bekommt Polizeibesuch

Ein Missgeschick mit Folgen: In der Wohnung, aus der die Notrufe abgesetzt wurden, fanden die Beamten nicht unerhebliche Mengen verschiedener Drogen.
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Ein Missgeschick mit Folgen: In der Wohnung, aus der die Notrufe abgesetzt wurden, fanden die Beamten nicht unerhebliche Mengen verschiedener Drogen.

In Waldbröl in Nordrhein-Westfalen schaffte es ein Drogendealer, sich per unbeabsichtigten Notruf selbst einer Kontrolle durch die Polizei zuzuführen. Sein Schnarchen löste Sorgen bei den Beamten aus, welche kurzerhand bei ihm vorbeischauten.

Nordrhein-Westfalen - Nachts, um kurz nach eins, erreichte die Rettungsleitstelle am Freitag (3. September) ein ungewöhnlicher Anruf, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Die Beamten hörten anstatt der Stimme des Anrufers nur ein Schnarchen und Stöhnen.

Die Nummer des Anrufers konnte einem 23-jährigen Waldbröler zugeordnet werden. Bei einem merkwürdigen Anruf blieb es jedoch nicht. Mehrfach rief die Nummer den Notruf an. Der Informationsgehalt war immer derselbe: nur Schnarchen war zu hören.

Da sich die Beamten Sorgen um die körperliche Verfassung des Anrufers machten, suchte die Polizei die Wohnung des 23-Jährigen auf. Überrascht über den späten „Besuch“ öffnete ein 21-jähriger Waldbröler die Wohnungstür. Sein 23-jähriger Bekannter sei auf dem Sofa über seinem Handy eingeschlafen. Dieser fiel beim Aufwachen aus allen Wolken, als plötzlich die Polizei vor ihm stand. Er wollte nicht glauben, dass er selbst den Notruf gewählt hatte, bis er auf seiner Anrufliste feststellte, dass er im Schlaf mehrfach den Notruf abgesetzt hatte.

Ein Missgeschick, das für die beiden unpassender nicht hätte sein können. Bereits beim Betreten der Wohnung stellten die Polizisten starken Cannabisgeruch fest. In der Wohnung fanden die Beamten in Folge nicht unerhebliche Menge Marihuana, zahlreiche Ecstasy-Tabletten sowie diverse andere Drogen (Amphetamin und Kokain), Feinwaagen und Bargeld.

Die beiden verschlafenen Männer wurden vorläufig festgenommen und sehen sich mit dem Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln konfrontiert. Nach ihrer Vernehmung wurden sie zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt, blicken aber nun einem Strafverfahren entgegen.

mda mit Material der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

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