Es wird wieder ungemütlich

DWD warnt vor heftigem Starkregen in der Region

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Landkreis - Starke Unwetter wüteten am Samstag gegen 17.30 Uhr auch in Tirol. Dabei wurden Straßen überflutet, Bäume stürzten um und eine Schlammlawine verschüttete zahlreiche Autos. Ab Sonntagnachmittag muss mit heftigem Regen gerechnet werden.

Update, 16 Uhr - Warnung vor heftigem Starkregen

Unwetterwarnung für die Region aktiv!

Beginnend in den nächsten Stunden setzt in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land ergiebiger Starkregen/Dauerregen ein. Es muss daher innerhalb von sechs Stunden zwischen 35 und 60 l/qm an Niederschlag gerechnet werden. In Staulagen können auch bis zu 80 Liter pro Quadratmeter fallen, berichtet der Unwetterservice Südostbayern.

Update, 15-35 Uhr - DWD warnt vor Starkregen

Für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und das Berchtesgadener Land gibt der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor heftigem Starkregen heraus. Diese gilt bis Montag 8 Uhr. 

Update, 11 Uhr - Pressemeldung Polizei Tirol

Am Samstag, den 27. Juli, in der Zeit von 16.30-18.30 Uhr gingen im Bezirk Kufstein mehrere schwere Gewitter mit teilweise starkem Hagel und kräftigen Sturmböen nieder. Im Bereich der Wildbichlerstraße zwischen Strkm.: 2,4 - 4,4 kamen durch die heftigen Sturmböen gegen 17.05 Uhr mehrere Nadelbäume zu Fall und blockierten in der Folge die B175. Eine Straßensperre von 17.25 Uhr bis 18.45 Uhr wurde errichtet.

Eine örtliche Umleitung über die A12 in FR Deutschland und den Gemeinden Ebbs, Niederndorf und Erl wurde eingerichtet. Die umgestürzten Bäume wurden von den FFW Ebbs, Niederndorf und Kufstein mittels Motorsäge und Radlader entfernt. Die verlegten Stellen wurden mittels Radlader und Sprengwagen der Straßenmeisterei Kufstein gereinigt.

Eine Überflutung mit Geröll und Schlamm der Aschauerr Landesstraße in Kirchberg

Die Straßensperre konnte um 18.45 Uhr wieder aufgehoben werden. Es wurden weder Sachen dadurch beschädigt, noch Personen verletzt. Folgende Einsatzkräfte waren vor Ort: FFW Ebbs mit etwa 35 Mann und fünf Fahrzeugen, FFW Kufstein mit etwa 15 Mann und zwei Fahrzeugen und Polizei Kufstein und Niederndorf mit frei Streifen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Update, 28. Juli, 7.44 Uhr - Pressemeldung Polizei Tirol

Am Samstag, den 27. Juli, ab etwa 17 Uhr entlud sich über dem Großraum Bezirk Kitzbühel eine mächtige Gewitterzelle mit heftigen Windböen und Starkregen. Durch den Starkregen kam es gegen 17.30 Uhr in Kirchberg im Tirol im Bereich der KiWest-Lift Talstation zu einer Überflutung der L203 durch den Brügglbach.

Im schmalen Bachbett rutschten zusätzlich Tonnen von Steinen, Geröll und Schlamm talwärts, welche das hangseitige Brückengeländer wegrissen und sich unter und über der Brücke in Richtung der Aschauer Ache ergoss. Das Geröll blieb zum Teil bis zu einem Meter hoch auf der Landesstraße liegen.

Verletzt wurde niemand, etwaige Sachschäden an geparkten Fahrzeugen und Gebäudeteilen bedürfen weiterer Abklärung.

Die L203 war in beide Richtungen unpassierbar, Fahrzeuge waren von der Polizei aus der Gefahrenzone abgeleitet worden bzw. im Anschluss die L203 in Richtung Aschau aus Kirchberg in Tirol Zentrum kommend totalgesperrt. 

Die FFW Aschau war mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort Die FFW Kirchberg war mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort. Private Erdbewegungsunternehmen waren von der FFW Aschau für die Aufräumarbeiten aktiviert worden. Die Straßenmeisterei war ebenfalls verständigt worden und zur Fahrbahnsäuberung und Brückenbegutachtung angerückt Die Freigabe der L203 erfolgte um 19.35 Uhr durch den Straßenmeister, Brücke augenscheinlich unbeschädigt und für öffentlichen Verkehr passierbar. Gleichzeitig Aufhebung der Straßensperre.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Update, 20 Uhr - Es kann weiter zu Gewittern kommen

Die Akutwarnungen können wir jetzt aufheben. Allerdings: Die Vorwarnung vor starken Gewittern bleibt bestehen. Bis Montag früh sind in der labilen schwülen Luft immer wieder starke Gewitter mit Hagel, Platzregen und Sturmböen möglich. Bei Bedarf folgen wie gewohnt neue Akutwarnungen.

Update, 19.10 Uhr - DWD gibt Entwarnung

Der Deutsche Wetterdienst gibt Entwarnung für schwere Gewitter in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und das Berchtesgadener Land. 

Update, 18.30 Uhr - DWD warnt weiter vor Unwettern

In den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim kann es bis 19 Uhr weiter zu schweren Gewittern kommen, berichtet der Deutsche Wetterdienst. 

Update, 18 Uhr - 

Das Gewitter verlagert sich sehr langsam Richtung Osten und befindet sich mit seinem Kern momentan südöstlich des Chiemsee. Es greift nur wenig aus den Bergen heraus aus. Es sind hier aber teils HEFTIGE Entwicklungen gemeldet worden: Hagel mit  vier cm und mehr, Platzregen und Sturmböen. Im BGLand bildet sich gerade eine vorlaufende Zelle.

Update, 17.50 Uhr - DWD warnt vor schwerem Gewitter im BGLand

Auch für das Berchtesgadener Land warnt der Deutsche Wetterdienst nun vor schwerem Gewitter. Diese Warnung gilt bis 18.30 Uhr. 

Update, 17.30 Uhr - DWD hebt Warnung für Rosenheim auf

Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Warnung vor schwerem Gewitter für den Landkreis Rosenheim aufgehoben.

Update, 17.23 Uhr - Schicken Sie uns ihre besten Bilder

Um unsere Berichterstattung noch schneller und genauer zu machen, bitten wir Sie, uns Ihre besten Gewitterbilder zur freien Verfügung zu schicken. Diese können Sie an unser Postfach redaktion@ovb24.de oder per Facebook machen. Wir bedanken uns im Voraus für die Mithilfe. 

Update, 17.15 - Die ersten Gewitter zeihen auf

Immer mehr heftige Gewitterzellen ziehen derzeit in die Landkreise Rosenheim - Traunstein und dem Berchtesgadener Land.

Hier ist Hagel bis zu vier Zentimeter Durchmesser möglich! Starkregen um die 40 l/qm  in kürzester Zeit wird erwartet und es herrscht Sturzflutgefahr. Der Unwetterservice Südostbayern rechnet mit Sturmböen bis zu 80 Stundenkilometer. In Kiefersfelden hagelte es bereits heftig, wie das Video beweist. 

Update, 17 Uhr - Unwetterwarnung für Kreis Traunstein

Der Deutsche Wetterdienst warnt nun auch vor schweren Gewittern im Landkreis Traunstein. Die Warnung gilt von 17.15 Uhr bis 18. 30 Uhr. 

Update, 16.30 Uhr - DWD warnt vor schwerem Gewitter im Kreis Rosenheim 

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Landkreis Rosenheim vor schweren Gewittern. Die Warnung der Stufe drei von vier gilt von 16.15 Uhr bis 17.30 Uhr. 

Update, Samstag, 9.40 Uhr - DWD warnt vor Unwetter

Im Laufe des Vormittags entwickeln sich im Raum Südostbayern am Samstag, den 27. Juli, ab 10 Uhr zunächst einzelne Gewitter, die im weiteren Verlauf zu mehreren größeren Gewitterclustern zusammenwachsen können. Die Gewitter ziehen nur sehr langsam oder bleiben ortsfest, daher kann es zu heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen, wie der DWD mitteilt.

Vereinzelt ist auch extrem heftiger Starkregen über 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit wahrscheinlich. Zudem können mittelgroßer Hagel (um 2 cm) oder Hagelansammlungen auftreten. In Gewitternähe kann es Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) geben. Die Gewitter halten sich bis in die Nacht zum Sonntag bis etwa 3 Uhr und schwächen sich nur langsam ab.

Update, Freitag, 26. Juli, 9.18 Uhr - DWD warnt vor Hitze am Freitag

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) soeben mitteilte, wird auch am Freitag vor Hitze gewarnt. Diese Warnung gilt für die Stadt und den Landkreis Rosenheim, Traunstein, Mühldorf und dem Berchtesgadener Land. 

Die Hitzewarnung des DWD gilt in der Stadt und dem Landkreis Rosenheim und Mühldorf von Freitag, 11 Uhr, bis 19 Uhr. 

Für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Lan gilt die Warnung von Freitag, 11 Uhr, bis Samstag, den 27. Juli, 19 Uhr.

Update, 20.30 Uhr - Unglaublich: Über 42 Grad in Deutschland

Im Niedersächsischen Lingen wurde es im Laufe des Nachmittags sogar noch heißer. Ganze 42,6 Grad hatte es dort am Donnerstag, berichtet bild.de. Noch ist der Rekord aber nicht offiziell. Der Deutsche Wetterdienst muss die Messung erst noch prüfen und den Rekord anerkennen. 

Update, 16.22 Uhr - Erneut Rekord gebrochen

Bereits zum zweiten mal an einem Tag wurde am Donnerstag der Hitzerekord gebrochen. In Niedersachsen wurden in Lingen stolze 40,9 Grad gemessen, berichtet Wetterexperte Dominik Jung. 

Update, 15.20 Uhr - Neuer Hitzerekord

Der Hitzerekord vom Mittwoch wurde bereits am heutigen Donnerstag gebrochen. 40,6 Grad wurden in Bonn-Roleber gemessen. Es muss damit gerechnet werden, dass die Temperaturen bis 18 Uhr sogar noch weiter ansteigen. 

Update, 14.45 Uhr - Grüne fordern Hitzefrei und Homeoffice für Büroangestellte

Hitzefrei und ein Recht auf Homeoffice für zukünftige Hitzewellen, das sind Forderungen die jetzt die Grünen in den Raum gestellt haben. Die Klimaveränderungen seien eine Gefahr für die Gesundheit, heiße es in einem Hitzeaktionsplan der Bundestagsfraktion, berichtet die Bild. Sofern es also keine betrieblichen Gründe gibt, die gegen Homeoffice sprechen, sollte es demnach jedem Büroangestellten ermöglicht werden, von zuhause zu arbeiten. 

Wer dagegen im Freien arbeite, solle bei Hitze, die die Gesundheit gefährdet, hitzefrei bekommen, fordern die Grünen. 

Update, 14.20 Uhr - Hitzerekord von Mittwoch bereits gebrochen

Der Wetterrekord vom Mittwoch ist am heutigen Donnerstag bereits eingeholt worden. 40,5 Grad, das war die heißeste Temperatur Deutschlands, die gestern in Geilenkirchen gemessen wurde. Nur einen Tag später erkannte der Deutsche Wetterdienst den Rekord offiziell an. Inzwischen wurde der allerdings schon wieder eingeholt. In Bonn wurden um 14 Uhr auch 40,5 Grad gemessen, berichtet Wetterexperte Dominik Jung. 

Update, 9.20 Uhr: DWD gibt Hitzewarnungen aus 

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) soeben mitteilte, besteht derzeit eine Warnung vor Hitze. Diese Hitzewarnung gilt für die Stadt und den Landkreis Rosenheim, den Landkreis Mühldorf, Traunstein und das Berchtesgadener Land.

Die Warnung ist von Donnerstag, den 25. Juli, 11 Uhr, bis Freitag, den 26. Juli, 19 Uhr gültig.

Der DWD schreibt auf seiner Website: "Am Donnerstag wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Am Freitag wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Heute ist der 3. Tag der Warnsituation in Folge."

Der DWD hat Hitzewarnungen für Region herausgegeben

So wird das Wetter am Donnerstag:

Update, Donnerstag, 25. Juli, 7 Uhr:

Am Mittwoch , dem 24. Juli, wurde der Hitzerekord von 40,3 Grad, damals gemessen im bayerischen Kitzingen, überboten: 40,5 Grad Celsius wurden in der nordrhein-westfälischen Stadt Geilenkirchen gemessen. Wie Bild.de berichtet, wird dieser Wert am Donnerstag noch einmal überprüft werden.

Doch auch am Donnerstag geht die Hitzewelle weiter. Es könnte sogar sein, dass der Hitzerekord vom Mittwoch schon am Donnerstag überboten werden könnte. Das berichtet die Tiroler Tageszeitung. 

Wie unser Partnerportal tz.de anhand von Aussagen von Meteorologe Dominik Jung schildert, könnte die Hitzewelle am Donnerstag ihr Maximum erreichen. Dann könnten uns 41 Grad erwarten.

Meteorologe Kai Zorn berichtete in einem Interview mit der tz: "Wir haben ein Hoch mit trockener Heißluft aus dem Mittelmeer beziehungsweise aus Afrika." Daher käme also die Hitzewelle.

In Belgien und den Niederlanden wurden Temperaturrekorde verzeichnet und in Großbritannien wird am Donnerstag mit dem wärmsten Tag in Englands Geschichte gerechnet, so die Tiroler Tageszeitung weiter. 

Hier wurden die Hitzerekorde bereits gebrochen:

  • Gilze en Rijen (Niederlande): 1944 lag die Höchsttemperatur bei 38,6 Grad. Der neue Rekord: 38,8 Grad Celsius.
  • Belgien: Erstmals galt in Belgien die Hitzewarntsurfe "rot". In Flandern wurden 39,9 Grad gemessen, so Chef-Meteorologe David Dehenauw in der Tiroler Tageszeitung.
  • Washington: Nach der Hitze am Wochenende hatte der Potomac-Fluss in Washington seine höchste Temperatur erreicht, wie die US-Behörde Geological Survey berichtete: satte 34 Grad. 
  • Norderney: Wie die Bild berichtet, wurden auf der Nordseeinsel untypische 34,4 Grad laut DWD gemessen.
  • Harz: Auf dem Brocken im Harz (höchste Berg im Mittelgebirge Harz) zeigte das Thermometer 25,1 Grad an - eine ebenfalls ungewöhnliche Temperatur für diesen Ort.
  • Zugspitze: Auf dem höchsten Berg Deutschlands wurden unglaubliche 14 Grad gemessen

Den weltweiten Hitzerekord hält bisher eine Ranch im Death Valley in den USA. Dort wurden im Jahr 1913 satte 56,7 Grad gemessen.

Vorbericht, Mittwoch, 24. Juli:

Wie Wetterexperte Dominik Jung berichtet, wurde zuerst ein neuer Rekord von 40,2 Grad in Saarbrücken-Burbach gemeldet. Das war ein neuer Rekord für das Saarland. Um 20.15 Uhr dann wurde die absolute Höchsttemperatur des Tages gemeldet, die im Sommer erst nach 20 Uhr ermittelt wird. Das Temperaturhoch gab es heute in Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen. Dort hatte es zeitweise 40,5 Grad, bestätigt der Deutsche Wetterdienst.

Nun müsse man den Wert noch einmal überprüfen und dann werde er sehr wahrscheinlich als neuer Spitzenwert anerkannt, so Jung. Möglicherweise wird der Rekord morgen aber schon wieder gebrochen. Es könnten nämlich bis zu 41 Grad, manche Wettermodelle sagen sogar 42 Grad, gemessen werden.

jv

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