Mercedes-Werk in Berlin

„Peinlich für Daimler“: Tesla stellt Konkurrenten in Deutschland bloß

Das Eingangsschild des Mercedes-Benz Werks, aufgenommen am 22.05.2015 in Berlin.
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Daimler AG: Werksleiter in Berlin geht zu Tesla und verabschiedet sich nur per SMS (Symbolbild).

Die Umstrukturierung betrifft das Daimler-Werk in Berlin drastisch und könnte 2.000 Jobverluste fordern. Der Chef der Fabrik wechselt zum Konkurrenten Tesla.

Stuttgart/Berlin - Der Automobilkonzern Daimler baut in ganz Deutschland massiv Stellen ab. Besonders hart betroffen ist das älteste Werk des Stuttgarter Herstellers in Berlin. Nach der Ankündigung, die Produktion der Fabrik von Verbrennern auf die E-Mobilität umzurüsten, gingen große Teile der Belegschaft auf die Barrikaden. Die Umstrukturierung könnte im schlimmsten Fall bewirken, dass von derzeit 2.500 Mitarbeitern nur etwa 500 übrig bleiben. Für besonderen Unmut bei den Angestellten sorgte die Nachricht, dass der bisherige Werksleiter ausgerechnet zum Konkurrenten Tesla wechsele. Der US-Konzern von Elon Musk baut nur wenige Kilometer vom Daimler-Werk in Berlin eine Fabrik, die rund 10.000 Arbeitsplätze schaffen soll. Die Gewerkschaft IG Metall bezeichnet den Schritt als „peinlich für Daimler“ und fordert eine Umschulung der Mitarbeiter.

Wie BW24* berichtet, stellt Tesla den Konkurrenten in Deutschland bloß - „peinlich für Daimler“.

Die Daimler AG ist einer der größten Automobilkonzerne der Welt (BW24* berichtete). Der Hersteller setzt inzwischen massiv auf die E-Mobilität - steht dem Konkurrenten Tesla jedoch noch deutlich nach. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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