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Test, Quarantäne, Impfung

Pfingsten und Corona: Wo ist Urlaub in Europa möglich und was muss ich beachten?

Urlaub in Europa an Pfingsten (Symbolbild).
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Urlaub in Europa an Pfingsten (Symbolbild).

München/Landkreis - Urlaub an Pfingsten ist trotz Corona vielerorts möglich: In Deutschland lockern viele Bundesländer die Beschränkungen für den Tourismus. Und auch in den beliebtesten Reiseländern Europas tut sich was. Ob über die Feiertage oder für die Ferien – diese Urlaubsträume könnten wahr werden.

Campingurlaub im Bayerischen Wald, Wandern in den österreichischen Alpen oder Plantschen in der Adria in Lido di Jesolo oder Kroatien - alles Dinge, die heuer in den anstehenden Pfingstferien grundsätzlich möglich sind. Allerdings gilt es für eine Reise innerhalb Deutschlands oder Europa einiges zu beachten - teilweise sogar noch nach der Rückkehr (News-Ticker Dienstag, 18. Mai).

rosenheim24.de liefert den Überblick über einige der beliebtesten Urlaubsländer.

Deutschland:

In Bayern beginnt die Urlaubssaison pünktlich zu den Pfingstferien. Ab Freitag (21. Mai) dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze im Freistaat endlich wieder öffnen - zumindest in Regionen, wo die Infektionszahlen auf einem stabilen, niedrigen Niveau (7-Tage-Inzidenz unter 100) liegen. In anderen Bundesländern gelten teilweise abweichende Regelungen. rosenheim24.de wird hierzu noch einen Extra-Artikel veröffentlichen.

Österreich:

Österreich öffnet ab Mittwoch (19. Mai) wieder für den Tourismus. Ab diesem Zeitpunkt entfällt die Quarantänepflicht für Reisende aus Deutschland. Um in die Alpenrepublik einreisen zu können, müssen Urlauber dann entweder doppelt geimpft oder negativ getestet sein bzw. eine Corona-Infektion überstanden haben (womit diese dann als genesen gelten). Die „3-G-Regel“ hatte zuletzt für Verwirrung im Rahmen des „kleinen Grenzverkehrs“ in der Region gesorgt.

Italien:

Bucht jetzt, wir freuen uns auf euch!“ Mit diesen Worten wirbt Italiens Premierminister Mario Draghi nun um Touristen. Die Einladung gilt konkret seit Samstag (15. Mai) und ist mit Lockerungen für Urlauber verbunden. Möglich machen soll das der sogenannte „grüne Pass“, mit dem Italien einem EU-System vorgreift. Zudem hat Italien bereits erste Lockerungsmaßnahmen umgesetzt, weitere sind geplant. In Regionen mit niedrigen Infektionszahlen haben auch schon Hotels für Urlauber geöffnet. Vielerorts dürfen die Restaurants zumindest im Außenbereich Gäste bewirten. So freuen sich Bozen und die Region rund um den Gardasee bereits auf viele Pfingsttouristen. Urlauber müssen allerdings nachweisen, dass sie doppelt geimpft, negativ getestet oder von Corona genesen sind.

Kroatien:

Auch in Kroatien rüstet man sich für einen möglichen Ansturm von Touristen. Ein Pfingsturlaub an der Adria ist laut ADAC grundsätzlich möglich. Wer aus Deutschland kommt, muss grundsätzlich nicht in Quarantäne. Allerdings benötigt man ein Einreiseformular und einen negativen Corona-Test. Alternativ kann man auch vollständigen Impfschutz oder eine überstandene Corona-Infektion nachweisen. Allerdings sind die Infektionszahlen in Kroatien immer noch deutlich höher als in Deutschland.

Spanien:

Spanien ist das bei deutschen Touristen mit beliebteste Urlaubsland. Allerdings gibt es zu Pfingsten noch starke regionale Unterschiede in Sachen Tourismus. Die Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera), kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote) sowie auf dem Festland die Costa Blanca und die Region Valencia gelten nicht mehr als Risikogebiete. Andere Teile des Landes sind hingegen noch stärker von Corona betroffen. Teilweise wurde allerdings bereits Reisebeschränkungen zwischen Provinzen auf dem Festland aufgehoben. Es gibt auch noch eine nächtliche Ausgangssperre sowie eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Für die Einreise nach Spanien braucht man zwingend einen negativen PCR-Test.

Schweiz:

In der Schweiz bewegen sich die Inzidenzen auf einem ähnlichen Niveau wie in Deutschland. Wer als bayerischer Bürger per Auto einreisen möchte, braucht weder eine vorherige Registrierung noch einen negativen Corona-Test. Hotels, Lokale und Freizeiteinrichtungen haben in den meisten Kantonen geöffnet.

Griechenland:

Griechenland wird von Deutschland weiterhin als Corona-Risikogebiet eingestuft. Die Zahlen sind höher als bei uns. Allerdings haben Rhodos, Kreta, Kos & Co. dennoch die Urlaubssaison gestartet und heißen deutsche Touristen willkommen. Eine Quarantänepflicht besteht nicht. Allerdings müssen sich Urlauber vorab digital anmelden und zudem entweder einen negativen Corona-Test oder vollständigen Impfschutz nachweisen.

Portugal:

Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen seit Montag (17. Mai) wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen. Die bisher geltenden Einreisebeschränkungen wurden für Bürger aus EU-Staaten mit einer 14-Tage-Inzidenz von weniger als 500 nicht mehr verlängert, teilte das Innenministerium in Lissabon mit. Alle Einreisenden über zwei Jahren müssen aber weiterhin einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Vorsicht bei der Rückkehr:

Reisen ins Ausland sind auch heuer wegen Corona bei der Rückkehr noch mit einigen „Hürden“ versehen - wie beispielsweise Testpflicht oder Quarantäne. Grundsätzlich gilt in ganz Deutschland eine Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Alle Flugreisenden müssen bereits vor dem Rückflug am Flughafen einen negativen Test vorlegen - ansonsten darf sie die Fluggesellschaft gar nicht mitnehmen. Hiervon ausgenommen sind Geimpfte und Genesene. Zudem bestehen je nach Reiseland Abweichungen bei Quarantäneregeln und möglichem Freitesten. Für die Rückkehr aus Hochinzidenz- und/oder Virusvarianten-Gebieten gelten weiterführende, verschärfte Regelungen.

mw/mh

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