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Verschleierung von Geldwäsche?

Razzia in Berlin: Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchen Bundesministerien

Laut einem Bericht des Magazin „Spiegel“ werden das Bundesfinanzministerium und das Bundesjustizministerium im Moment von der Polizei und der Staatsanwaltschaft dursucht.

Dort gebe es eine Razzia. Wie das Magazin „Focus“ berichtet, habe die Staatsanwaltschaft Osnabrück den Medienbericht bestätigt. Hintergrund des Einsatzes sollen Indizien sein, dass eine Spezialeinheit des Zolls dabei geholfen haben soll, Hinweise auf Geldwäsche zu vertuschen.

Laut Spiegel geht es dabei um Führungskräfte innerhalb der Einheit „Financial Intelligence Unit“ (FIU). Diese ist spezialisiert auf den Kampf gegen Geldwäsche. Von Banken bekommt diese Einheit regelmäßig sogenannte „Geldwäscheverdachtsmeldungen“. Mehrere dieser Meldungen sollen aber nicht ordnungsgemäß an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben worden sein. Es handele sich dabei um Summen in Millionenhöhe.

Schon seit letztem Jahr gehen Ermittler einem Verdacht auf Strafvereitelung im Amt innerhalb der FIU nach.

Die Durchsuchungen begründete die Behörde so: „Eine Auswertung von Unterlagen, die bei vorangegangenen Durchsuchungen der FIU (Teil der Bundeszollverwaltung) gesichert worden waren, hatte ergeben, dass es zwischen der FIU und den nun durchsuchten Ministerien umfangreiche Kommunikation gab.“ Die Analyse der beschlagnahmten Dokumente und Unterlagen werde einige Wochen in Anspruch nehmen.

Rubriklistenbild: © U.J.Alexander/imago

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