Drama an Bushaltestelle 

Prozess um Todesfahrt in Recklinghausen - das fordert die Staatsanwaltschaft

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Tödliches Ende einer Autofahrt: Eine 88-Jährige starb im Dezember 2018, sieben weitere Menschen wurden an der Bushaltestelle verletzt.

Der Prozess um die Autofahrt eines Herteners, bei der eine 88-Jährige an einer Bushaltestelle gestorben ist, nähert sich dem Ende. Das Urteil wird für Freitag, 27. September, erwartet. 

Erneut hat der Prozess um die Todesfahrt auf der Hertener Straße in Recklinghausen eine spektakuläre Wendung genommen: Die Staatsanwaltschaft hat am Bochumer Schwurgericht eine dreijährige Haftstrafe für den Autofahrer aus Herten beantragt, der im Dezember 2018 in eine Bushaltestelle gefahren war.

Eine Frau starb bei dem Vorfall in Recklinghausen

Die Verteidigung hingegen hält als Sanktion für den „tragischen Verkehrsunfall“ eine zweijährige Bewährungsstrafe für ausreichend, wie 24VEST.de berichtet.

Das Auto des Angeklagten war am 20. Dezember 2018 um 14.53 Uhr in eine vor einer Bushaltestelle in Recklinghausen wartende Menschenmenge gefahren. Neben einer 88-jährigen Seniorin, die ums Leben kam, wurden damals sieben weitere Passanten verletzt. Die Staatsanwältin nimmt dem Angeklagten seine Erklärung für den Vorfall nicht ab.

Werner von Braunschweig

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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