Großeinsatz der Rettungskräfte

Silo-Tragödie in Regensburg: Sand begräbt zwei Arbeiter unter sich - tot

Zu schrecklichen Szenen kam es in einem Betonwerk in Regensburg: Zwei Personen wurden in einem Silo unter Tonnen von Sand begraben.

  • In einem Betonwerk in Regensburg kam es zu einem schrecklichen Unfall
  • Zwei Personen stürzten in ein Silo und wurden unter Sand begraben; beide starben.
  • Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.

Update, 23. Januar, 7.30 Uhr: Nach dem Silo-Unglück von Regensburg ist auch der zweite verschüttete Arbeiter gestorben. Der 23-Jährige erlag am Mittwochabend seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Während der Fahrt in eine Klinik seien beide im Rettungswagen noch reanimiert worden.

Drama im Betonwerk: Männer werden unter Tonnen von Sand begraben - einer stirbt

Update, 22. Januar, 16.40 Uhr: Einer der beiden Männer ist nun an den Folgen des Unfalls verstorben - das teilt die Polizei mit. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich bei den unter Sand begrabenen Arbeitern um einen 56-Jährigen und einen 23-Jährigen handelte. Der 56-jährige Mann ist nun in der Klinik verstorben. Der Zustand des jüngeren Arbeiters ist weiterhin kritisch. 

Die Kriminalpolizei Regensburg hat in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Dabei geht es vor allem um die Klärung des Unfallhergangs, so die Polizei.

Dramatische Szenen in Regensburger Betonwerk: Rettung gestaltete sich kompliziert

Update, 22. Januar, 16.25 Uhr: Die Rettungsaktion der beiden Arbeiter, die in einem Betonwerk in ein Silo stürzten und verschüttet wurden, gestaltete sich schwierig. Ersten Angaben zufolge mussten sich die Retter zentimeterweise durch den Sand nach unten graben. Sie benutzten dazu kleine Schaufeln oder auch die Hände. Für die Rettungskräfte selbst war der Einsatz nicht ungefährlich - kein weiterer Sand durfte rutschen. Er hätte auch die Retter unter sich begraben können. Rund 80 Kräfte waren im Einsatz.

Unglück in Betonwerk in Regensburg passierte vermutlich bei Wartungsarbeiten

Update, 22. Januar, 16.05: Wie nun bekannt wurde, handelt es sich bei den beiden Personen um zwei männliche Arbeiter. Vermutlich stürzten sie bei Wartungsarbeiten (*Merkur.de) in das Silo

Ihr Zustand ist kritisch. Wie es genau zu dem Unglück kam, ist aktuell noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei nimmt Ermittlungen zu den Vorgängen auf. 

Betonwerk-Drama in Regensburg: Zwei Personen stürzen in Silo und werden unter Sand begraben

Regensburg - In einem Betonwerk in Regensburg in der Oberpfalz spielten sich dramatische Szenen ab: Zwei Personen sind am Mittwoch (22.1.) gegen 12.45 Uhr in ein Silo gestürzt und wurden unter Tonnen von Sand begraben. 

Dramatische Szenen in Betonwerk: Zwei Personen in Silo unter Tonnen von Sand begraben 

Ersten Angaben zufolge waren zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst vor Ort. Auch Höhenretter der Berufsfeuerwehr rückten an, um zu helfen. Es wurde ein Sprungretter und dem Siloauslauf aufgebaut, um die Personen gegebenenfalls auffangen zu können. 

Die Personen wurden schließlich leblos aus dem Silo gerettet und in eine Klinik gebracht. Es wurden Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. 

Bilder des Großeinsatzes finden Sie bei Merkur.de*

Die Erstmeldung der Polizei im Wortlaut: 

„Regensburg: Bei Arbeiten in einem Silo wurden am Mittwoch, 22. Januar 2020, gegen 12.44 Uhr, zwei Personen in Sand verschüttet. Die Gründe dafür sind noch unklar.

Der Unglücksort liegt auf einem Firmengelände an der Äußeren Wiener Straße in Regensburg. Die Rettungsmaßnahmen laufen. Im Einsatz sind u.a. die Feuerwehr, Bergwacht, der Rettungsdienst und die Polizei.“

mm

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