Spektakulärer Mordprozess in Rottweil

Den eigenen Sohn mit Sturmgewehr erschossen damit die Mutter leidet?

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Rottweil - Ein ehemaliger und vorbestrafter Soldat steht vor Gericht, weil er seinen eigenen Sohn erschossen haben soll. Das Motiv ist mehr als makaber: 

Mit einem Sturmgewehr soll Drazen D. im Spätsommer seinen kleinen Sohn, den neuen Freund seiner ehemaligen Lebensgefährtin und deren Cousine erschossen haben. Die Ex-Freundin und Mutter des Jungen verschonte er. Offenbar, so berichtet bild.de,damit sie ihr Leben lang unter dem Verbrechen leidet.

Am kommenden Freitag beginnt nun der Prozess gegen die 34-jährigen mutmaßlichen Täter. Der ehemalige Soldat habe die Trennung nicht akzeptieren wollen, so eine Sprecherin des Landgerichts Rottweil. Die Vorsichtsmaßnahmen der Mutter halfen nicht. Sie war extra in ein kleines Dorf gezogen und hatte auf im Kindergarten erklärt, dass die Adresse nicht an Dritte weitergegeben werden sollte. 

Der vorbestrafte Ex-Soldat stürmte jedoch die Einschulungsparty des Jungen und schoss um sich. Eine Frau rettete sich zu den Nachbarn. Ein dreijähriges Mädchen versteckte sich in einem Schrank. Das Sturmgewehr hatte er vorher im Ausland besorgt. Der Verdächtige wurde kurz darauf in der Nähe des Tatortes festgenommen. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild)

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