Neues Gesetz macht's möglich 

Rundfunk-Beiträge von 2014 bis heute zurückfordern - so funktioniert's! 

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Eine Rücküberweisung von Rundfunkbeiträgen? Jetzt ist das möglich. 
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Köln - Die Rundfunkbeiträge fallen, aufs ganze Jahr gerechnet, ziemlich ins Gewicht. Satte 210 Euro muss man jährlich zahlen. 

Gewisse Bevölkerungsgruppen haben nun aber die Chance, dass sie zu viel gezahlte Beiträge für die letzten drei Jahre zurückfordern können. 

Ein neues Gesetz macht das möglich, denn bislang war das nur für die letzten zwei Monate möglich. Wer es also bislang versäumt hat, der sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. 

Folgende Bevölkerungsgruppen haben Anspruch 

Menschen, die folgende Leistungen beanspruchen: 

  • Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
  • BAföG
  • Sozialhilfe
  • Asylbewerberleistung
  • Grundsicherung
  • Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
  • Ausbildungsgeld (SGB III)

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen: 

  • Blind, sehbehindert oder behindert mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 60 % und der Zuordnung "RF"
  •  Hörgeschädigt oder gehörlos

Leistungsbezieher müssen keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Menschen mit Behinderung sind je nach Grad auch von der Pflicht befreit - oder müssen lediglich den ermäßigten Satz von 5,83 Euro zahlen. 

So kommen Sie an die Rückzahlung

Voraussetzung für eine Rückzahlung ist, dass der Verbraucher nachträglich Dokumente vorlegt, ab wann er seit 2014 Anspruch auf finanzielle Vergünstigungen hat bzw. seit wann eine Behinderung vorliegt. 

Zu viel gezahlte Beiträge bekommen die Antragsteller erstattet. Es erfolgt keine Verrechnung mit künftig fälligen Beiträgen. Geldsegen auf dem Konto also! 

Auf der Internetseite des Beitragsservice können Sie hier eine Befreiung oder Ermäßigung beantragen. Offene Fragen können über das Kontaktformular gestellt werden

Weitere Vereinfachung

Durch das neue Gesetz wurde auch die Antragstellung erleichtert. Seit Januar müssen Verbraucher nicht mehr Originaldokumente oder beglaubigte Kopien einschicken. Eine einfache Kopie davon reicht jetzt aus.

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