Neue Details zum Kokain-Doktor

Drogentod nach Oralsex - Arzt benutzte sein Glied als "Werkzeug"

  • schließen

Sachsen-Anhalt - Am Montag wurde bekannt, dass ein Chefarzt einer Klinik in Sachsen-Anhalt mindestens vier Frauen beim Oralsex Kokain verabreicht haben soll. Eine der Frauen ist an einer Drogenüberdosis gestorben. Nun wurden neue Details bekannt. 

Der Arzt Andreas N. soll den Frauen das Kokain auf seinem Penis verabreicht haben. Am 20. Februar brach eine 38-Jährige nach sexuellen Handlungen mit dem Doktor in dessen Wohnung bewusstlos zusammen. Sie starb wenige Zeit später an einer Überdosis in einem Klinikum. Laut bild.de übernahm der "hervorragende Mediziner" erst im Juli 2016 die Chefarztposition für plastische, ästhetische und Handchirurgie in einer Klinik in Sachsen-Anhalt. 

Mindestens vier Frauen sollen betroffen sein

Über eine Internetplattform verabredete sich der 42-Jährige mit mehreren Frauen nacheinander in seiner Wohnung. Ermittlungen ergaben, dass mindestens vier Frauen sexuellen Kontakt mit dem Arzt pflegten. Auf Wunsch von Doktor N. soll es zum Oralverkehr gekommen sein. 

Infolgedessen schilderten alle betroffenen Personen die selben Beschwerden. "Die Geschädigten, die bisher vernommen wurden, gaben an, dass ihnen bei den Treffen schlecht wurde. Bei allen zeigten sich Reaktionen, die auf den Einsatz von Betäubungsmitteln zurückzuführen sind“, erklärte Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck. 

Der Arzt befindet sich aktuell wegen Drogensucht in der Uni-Klinik Magdeburg. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Patrick Seege

Zurück zur Übersicht: Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser