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Großaufgebot der Polizei

Geiselnahme in Dresden: Täter „ist immer zu Mutti gekommen, wenn er Geld brauchte“

In Dresden sind Schüsse gefallen und ein Mensch gestorben. Eine Geiselnahme wurde beendet. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Update, 11. Dezember, 12.42 Uhr: Nach der Geiselnahme in Dresden will die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen auch die Todesumstände des Geiselnehmers untersuchen. Der Mann war am Samstag bei einem Zugriff von Spezialkräften der Polizei schwer verletzt worden und später gestorben. Beamte hatten von der Schusswaffe Gebrauch gemacht.

Auch diesen Hintergrund werde man prüfen, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Gegen den Geiselnehmer selbst laufe ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Totschlags. Dieses sei bereits vor seinem Tod auf den Weg gebracht worden.

Geiselnahme in Dresden: Innenminister entsetzt über die Tat des wohl psychisch verwirrten Geiselnehmers

Update, 11. Dezember, 8.31 Uhr: Eine Serie von Gewalttaten erschüttert Dresden. Ein Mann soll am frühen Samstagmorgen seine Mutter getötet und anschließend Räume eines Radiosenders beschossen haben. Darauf nahm er in einem Einkaufszentrum in der Innenstadt zwei Geiseln. Beim Zugriff der Polizei wurde er dann tödlich verletzt. Zum Motiv des mutmaßlichen Täters erklärte ein Polizeisprecher, dass der Mann in seinem psychischen Verhalten sehr auffällig gewesen sei. Zu Details der Ermittlungen hält sich die Polizei allerdings noch bedeckt.

Bewaffnete Polizisten gehen nach einer Geiselnahme am 10. Dezember auf dem Gelände um die Altmarkt-Galerie.

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) bedankte sich bei den Einsatzkräften für ihr schnelles und besonnenes Handeln. Er sei entsetzt über die Tat eines vermutlich psychisch verwirrten Einzeltäters und erleichtert darüber, dass die Polizei die beiden Geiseln unverletzt befreien konnte.

Beim Fernsehsender RTL kam eine Nachbarin der getöteten Mutter nach den Schüssen und dem Amok-Alarm sowie der Geiselnahme in Dresden zu Wort. Sie sagte, dass der Sohn nicht in dem Mehrfamilienhaus gewohnt habe und nur sehr selten zu Besuch gewesen sei, vielleicht drei- bis viermal im Jahr. „Er ist immer zu der Mutti gekommen, wenn er Geld brauchte“, so die Frau in dem Interview. Sie vermute auch, dass das der „ausschlaggebende Punkt“ der schrecklichen Tat gewesen sein könnte. Sie erinnert sich an den mutmaßlichen Täter als einen „sehr grimmigen Typ“. „Der hat richtig böse geguckt.“

Schüsse ind Dresden: Mitarbeiter von Radioshow flüchten vor Mann mit Pistole

Update, 10. Dezember, 17.03 Uhr: Neue Details zu den Vorkommnissen in Dresden sind mittlerweile bekannt. Gegen 7.20 Uhr fand die Polizei am Samstagmorgen die leblose Mutter des Mannes in einem Mehrfamilienhaus im Dresdner Stadtteil Prohlis. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch deren Tod feststellen.

Im Anschluss soll der Mann zu einem Bürogebäude gegangen sein, in dem auch der Sender „Radio Dresden“ seinen Sitz hat. Der Mann habe versucht, eine Tür zu zerstören und einzudringen, sagte der Geschäftsführer des Senders, Tino Utassy, der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem es ihm nicht gelungen sei, in die Räume zu gelangen, habe er durch ein Loch in der Tür geschossen. „Die Mitarbeiter waren glücklicherweise so geistesgegenwärtig und sind dann durch einen zweiten Ausgang ausgerissen und geflohen“, sagte Utassy. Alle blieben nach Angaben des Senders unverletzt. Der Täter habe das Gebäude nach den Schüssen verlassen.

Amok-Alarm in Dresden: Mann versuchte morgens in Radiostation zu gelangen

Betroffen gewesen seien die Teams der Morningshows für Hitradio RTL und Radio Dresden. Der Mann habe am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr versucht, in die Studios einzudringen. Es sei schwerlich zu beschreiben, wie es den Mitarbeitern gehe. „Sie sagen, es geht ihnen gut, aber genau wissen wir es natürlich auch nicht. Wir werden natürlich alles machen, damit sie da die entsprechende Hilfe bekommen“, sagte Utassy.

Geiselnahme in Dresden: Mutmaßlicher Täter nahm Angestellte und Kind als Geisel in Einkaufszentrum

Dritter Tatort war dann die Dresdner Altmarkt-Galerie. Dort nahm der Mann nach Angaben der Polizei eine Angestellte und ein Kind als Geiseln. Die Polizei evakuierte das Einkaufszentrum und angrenzende Bereiche. Mehrere Menschen kamen in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe unter und wurden dort betreut. Auch der berühmte Striezelmarkt blieb vorerst geschlossen - erst am frühen Nachmittag wurde er wieder geöffnet. Die Polizei bat wegen der Geiselnahme, die Dresdner Innenstadt zu meiden. Der Bereich rund um die Altmarkt-Galerie sei abgesperrt. Aufgrund des Polizeieinsatzes kam es in Dresden den ganzen Tag über zu Verkehrseinschränkungen.

Schüsse in Dresden: OB Hilbert dankt Einsatzkräften

Update, 10. Dezember, 16.14 Uhr: Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat sich betroffen über die Geiselnahme in der Landeshauptstadt gezeigt und den Einsatzkräften gedankt. „Diese Tat zeigt, wie zerbrechlich die vorweihnachtliche Besinnlichkeit und Unbeschwertheit sein kann“, sagte der FDP-Politiker, wie die Stadt Dresden am Samstag auf Twitter mitteilte. Seine Gedanken seien bei allen, die im Einkaufszentrum Altmarkt-Galerie und im Bürogebäude Ammonhof in Gefahr gewesen seien. „Ich danke allen Einsatzkräften für ihr professionelles Handeln“, so Hilbert.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. „Ich bin erleichtert, dass diese bedrohliche Situation beendet werden konnte. Ich danke allen beteiligten Einsatzkräften der sächsischen Polizei für ihr entschlossenes und umsichtiges Handeln“, schrieb Kretschmer am Samstag bei Twitter.

Update, 10. Dezember, 15.18 Uhr: Der Geiselnehmer von Dresden ist tot. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Der 40-Jährige habe beim Zugriff und der Befreiung der Geiseln tödliche Verletzungen erlitten. Die konkreten Umstände seien Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Geiselnahme in Dresden: Nach Schüssen und Tod der Mutter – Mutmaßlicher Täter stirbt

Am Morgen hatte der 40-Jährige nach Erkenntnissen der Polizei zunächst in einem Mehrfamilienhaus im Dresdner Stadtteil Prohlis seine 62-jährige Mutter getötet. Gegen 7.20 Uhr fand die Polizei die leblose Frau. Ein hinzugerufener Notarzt habe nur noch deren Tod feststellen können. Im Anschluss daran soll der Mann zu einem Bürogebäude gegangen sein, in dem auch der Sender „Radio Dresden“ seinen Sitz hat. Dort sollen am Samstagvormittag vor der Geiselnahme in der Altmarkt-Galerie Schüsse gefallen sein. Dritter Einsatzort war dann die Dresdner Altmarkt-Galerie. Dort nahm der Mann nach Angaben der Polizei eine Angestellte und ein Kind als Geiseln. Die Polizei evakuierte das Einkaufszentrum und angrenzende Bereiche.

Geiselnahme in Innenstadt von Dresden: Motiv des Täters unklar – psychisch auffällig

Mehrere Menschen kamen in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe unter und wurden dort betreut. Auch der berühmte Striezelmarkt blieb vorerst geschlossen – erst am frühen Nachmittag öffnete er wieder. Die Polizei bat wegen der Geiselnahme, die Dresdner Innenstadt zu meiden. Zum Motiv des mutmaßlichen Täters erklärte ein Polizeisprecher, dass der Mann in seinem psychischen Verhalten sehr auffällig gewesen sei. „Wir gehen am ehesten von einer psychischen Erkrankung aus.“ Der Polizei sei ansonsten nichts offenkundig bekannt.

Amok-Alarm in Dresden: Geiselnehmer von Dresden ist tot

Update, 10. Dezember, 14.48 Uhr: Der Geiselnehmer von Dresden ist tot. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Der 40-Jährige habe beim Zugriff und bei der Befreiung der Geiseln tödliche Verletzungen erlitten.

Update, 10. Dezember, 14.33 Uhr: Nach der Geiselnahme in der Dresdner Innenstadt ist der Striezelmarkt unmittelbar neben der Altmarkt-Galerie wieder geöffnet. Die Sperrungen in der Innenstadt seien aufgehoben worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Nach Angaben eines dpa-Reportes spazierten bei leichtem Schneefall am frühen Nachmittag wieder zahlreiche Besucher über den historischen Weihnachtsmarkt. Die Altmarkt-Galerie, in der sich der 40 Jahre alte Verdächtige verschanzt hatte, ist derzeit noch gesperrt. Die Geiselnahme wurde am Mittag beendet, die beiden Geiseln blieben äußerlich unverletzt.

Amok-Alarm in Dresden: SEK beendet Geiselnahme

Update, 10. Dezember, 13.49 Uhr: Die Geiselnahme in Dresden ist durch einen Zugriff des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beendet worden. Der Täter sei „mindestens schwer verletzt“, sagte ein Sprecher der Polizei nach Ende der Geiselnahme am Samstag. Die Umstände, die zur Verletzung führten, seien derzeit noch unklar, hieß es. Zu Details während des Zugriffs könnten derzeit keine Angaben gemacht werden, so der Sprecher. Die Geiseln seien am Mittag äußerlich unverletzt in Obhut genommen worden.

Update, 10. Dezember, 13.19 Uhr: Nach der Geiselnahme in Dresden und einem Tötungsdelikt im Stadtteil Prohlis untersucht die Polizei auch einen dritten Tatort. In dem Bürogebäude Ammonhof, in dem auch der Sender Radio Dresden seinen Sitz hat, sollen am Samstagvormittag vor der Geiselnahme in der Altmarkt-Galerie Schüsse gefallen sein.

Die Polizei in Dresden sperrt die Innenstadt ab.

Schüsse in Dresden: Nach Geiselnahme in der Innenstadt startet Aufarbeitung der Polizei

„Es ist nun Aufgabe der Tatortarbeit, das zu verifizieren“, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag nach den Schüssen in Dresden und der Geiselnahme in der Innenstadt. Das Bürogebäude in der Nähe der Innenstadt werde von Kriminalisten durchsucht. Es habe bei dem Vorfall im Ammonhof keine Verletzten gegeben.

Schüsse in Dresden: Mutmaßlicher Täter tötete wohl seine Mutter in Dresden-Prohlis

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 40 Jahre alte Verdächtige zunächst seine Mutter in Dresden-Prohlis getötet haben, dann ereignete sich der Vorfall im Bürogebäude Ammonhof. Schließlich soll sich der Mann mit zwei Geiseln im Einkaufszentrum Altmarkt-Galerie verschanzt haben. Die Geiselnahme wurde am Mittag beendet.

Amoklauf in Dresden: Mutmaßlicher Geiselnehmer nicht vernehmungsfähig

Update, 10. Dezember, 13.04 Uhr: Der mutmaßliche Geiselnehmer von Dresden ist schwer verletzt und derzeit nicht vernehmungsfähig. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstagmittag der Deutschen Presse-Agentur. Ob sich der Mann selbst verletzte oder bei der Festnahme verletzt wurde, war zunächst unklar. Kurz zuvor war die Geiselnahme im Dresdner Einkaufszentrum Altmarkt-Galerie beendet worden. Zwei Geiseln - eine Angestellte und ein Kind - blieben nach Polizeiangaben äußerlich unverletzt.

Geiselnahme in Dresden: Mutmaßlicher Geiselnehmer schwer verletzt und psychisch auffällig

Der mutmaßliche Täter ist nach Angaben eines Polizeisprechers in seinem psychischen Verhalten sehr auffällig. „Wir gehen am ehesten von einer psychischen Erkrankung aus.“ Der Polizei sei ansonsten nichts offenkundig bekannt. Es deute alles auf eine psychische Erkrankung hin. Laut Polizei bestehe nun „keine Gefahrensituation mehr“.

Schüsse in Dresden: Geiselnahme in Innenstadt beendet – zwei unverletzt Geiseln befreit

Update, 10. Dezember, 12.50 Uhr: Die Geiselnahme in Dresden ist beendet, wie verschiedene Medien berichten. Der Täter wurde laut Polizei festgenommen. Zwei Menschen konnten unverletzt befreit werden.

Amoklauf in Dresden: Täter festgenommen und Geiseln unverletzt

Update, 10. Dezember, 12.41 Uhr: Drei Tatorte - ein Täter? In Dresden ist nach der Festnahme des Täters die Verwirrung weiterhin groß, ob es sich bei den verschiedenen Delikten um ein und denselben Täter handelt. Es handelt sich um eine Geiselnahme, eine aufgefundene tote Person und Schüsse in einem Gebäude.

Schüsse in Dresden: Drei Tatorte und ein Täter – Schüsse, Geiselnahme und offenbar mehr als eine Tote

In einem Einkaufszentrum in der Dresdner Innenstadt ist wegen einer mutmaßlichen Geiselnahme ein Großeinsatz der Polizei angelaufen. Ein Tatverdächtiger halte sich in der Altmarktgalerie auf, teilten die Beamten am Samstag mit. Die Polizei stehe mit dem Mann in telefonischem Kontakt, eine Verhandlungsgruppe und ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes seien zur Unterstützung herangezogen worden. Zudem würden Verbindungen zu weiteren Vorfällen in der Stadt geprüft.

Am Morgen war im Stadtteil Prohlis eine Frau tot aufgefunden worden. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte, wird eine Verbindung zu der Geiselnahme in der Innenstadt geprüft.

Außerdem befasse sich die Polizei mit einem Vorfall in der Nähe des Hauptbahnhofs - dort sei am Vormittag ein Mann mit einer Schusswaffe in ein Gebäude eingedrungen und habe Anwesende bedroht. Verletzte gab es demnach nicht. Dem Polizeisprecher zufolge könnte es sich bei allen drei Vorfällen um den selben Täter handeln, gesichert sei dies bisher aber nicht.

Polizei in Kontakt mit dem Geiselnehmer

Update, 10. Dezember, 12.28 Uhr: Laut Radio Sachsen steht die Polizei aktuell im telefonischen Kontakt mit dem Tatverdächtigen. Der Mann befindet sich derzeit in einem Raum in der Altmarktgalerie. Die Verhandlungsgruppe und das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes Sachsen unterstützen demnach die Polizeidirektion Dresden. Die Bild berichtet von mehreren Geiseln.

Amoklauf in Dresden: Mutter von mutmaßlichem Täter und Geiselnehmer tot in Wohnung gefunden

Update, 10. Dezember, 12.13 Uhr: Radio Dresden und Bild veröffentlichten unterschiedliche Informationen zum Opfer. Bei dem Toten soll es sich laut dem Sender um eine 62-jährige Frau handeln. Der Sender schrieb von einem mutmaßlichen Familiendrama. Bild dagegen berichtete, die Frau sei 70 Jahre alt gewesen und seine Mutter. Demnach habe er sie im Plattenviertel Prohlis getötet.

Schüsse in Dresden: Geiselnahme in Innenstadt nach möglichem Amoklauf läuft noch

Update, 10. Dezember, 11.53 Uhr: Die Geiselnahme in Dresden spielt sich in einem Einkaufszentrum in der Innenstadt ab. Sie finde in der Altmarkt-Galerie statt und laufe aktuell noch, sagte ein Sprecher am Samstagvormittag. Details - etwa wie viele Menschen betroffen sind - könnten derzeit wegen der unübersichtlichen Lage noch nicht genannt werden. Die Innenstadt ist großräumig abgeriegelt.

Amoklauf in Dresden? Geiselnahme im Einkaufszentrum – Innenstadt abgeriegelt und Verkehr betroffen

Update, 10. Dezember, 11.41 Uhr: Aufgrund des Polizeieinsatzes wegen einer Geiselnahme in der Dresdner Innenstadt kommt es auch zu Verkehrseinschränkungen. Das teilte die Polizei am Samstag bei Twitter mit. Auch der Öffentliche Personennahverkehr der Dresdner Verkehrsbetriebe sei betroffen.

Amoklauf in Dresden: nach Schüssen mutmaßlicher Täter doch nicht festgenommen

Update vom 10. Dezember, 11:23 Uhr: Der mutmaßliche Täter wurde offenbar doch noch nicht festgenommen. Radio Dresden revidierte einen Bericht, in dem dies behauptet worden war: „Die Lage ist unübersichtlich. Nach aktuellen Informationen wurde der bewaffnete Mann doch nicht festgenommen“, so der Sender.

Nach neuesten Informationen habe der Täter offenbar gezielt zu Radio Dresden in den Ammonhof gewollt. Laut Bild soll es beim mutmaßlichen Schützen um einen Deutschen handeln. Er hatte vor dem Studio um sich geschossen.

Amoklauf in Dresden? Polizei spricht von Geiselnahme in der Innenstadt

Meldung vom 10. Dezember, 10.48 Uhr: Dresden - Amok-Alarm in Dresden: Im dortigen Ammonhof hat es am Samstagmorgen einen bewaffneten Überfall gegeben. Nach Informationen von Radio Dresden drang um 8.30 Uhr ein Unbekannter in das Gebäude des Senders in der sächsischen Landeshauptstadt ein - und gab Schüsse ab. Er zerschoss laut Bild die Brandschutztür am Haupteingang. Radio Dresdens Senderchef Tino Utassy sagte der Zeitung: „Zum Glück konnten sich alle Mitarbeiter in Sicherheit bringen.“

Wie die Bild berichtete, soll ein 40-jähriger Mann mit einer Pistole eine Frau getötet haben, und sich dann in einem dm-Drogeriemarkt in der Altmarktgalerie verschanzt haben. Es bestehe der Verdacht einer Geiselnahme, wie die Polizei mitteilte.

Radio Dresden berichtete um 10.55 Uhr, der Mann sei festgenommen worden. Der Radiosender hatte die Bürger zuvor gewarnt: „Der Täter floh in Richtung Altstadt und soll dort jetzt unterwegs sein. Bitte Vorsicht, der Mann ist bewaffnet!“

Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Ein Händler sagte der Bild: „Wir wurden per Durchsage aufgefordert, wegen einer polizeilichen Lage unsere Buden geschlossen zu halten.“

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und sperrt den Bereich ab. Auch der Striezelmarkt bleib geschlossen. (cgsc)

Rubriklistenbild: © Jörg Schurig/dpa-Zentralbild/dpa-Bildfunk

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