366.000 Euro Schaden bei Unfall auf A5

Sechs Stunden nach Kauf: 720-PS-Ferrari bei Jungfernfahrt geschrottet

 Endstation Leitplanke – der Traumwagen ist nur noch Schrott
+
Endstation Leitplanke – der Traumwagen ist nur noch Schrott

Er hatte ihn für viel Geld komplett umbauen lassen, nahm ihn in Berlin im Empfang – und fuhr den Sportwagen auf dem Heimweg zu Schrott.

Fulda - Kurzes Vergnügen: Ein 43 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg hat seinen nagelneuen, 360.000 Euro teuren Sportwagen bei der Jungfernfahrt zu Schrott gefahren. Sein Beifahrer kam bei dem Unfall auf regennasser Fahrbahn schwer verletzt ins Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. Der Fahrer selbst blieb unverletzt.

Der 43-Jährige hatte den 720 PS-starken Boliden demnach am Samstag (13. März) in Berlin abgeholt. Laut Ermittlern hatte der Fahrer den Sportwagen zu einem Unikat umbauen lassen. Alles wurde verändert, „von der Sitznaht bis zur Lackierung“. Das Auto war mit Sommerreifen ausgestattet.

Auf der Heimfahrt sei es dann auf der A5 bei Gemünden in Hessen auf regennasser Fahrbahn zum Unfall gekommen. Der Fahrer rutschte nach ersten Erkenntnissen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit mit dem Wagen zunächst in eine Betongleitwand und krachte dann in eine Leitplanke. Ein Hinterrad des Wagens riss dabei ab und kollidierte mit einem Kleinbus im Gegenverkehr. Der Sachschaden liegt nach den Angaben bei circa 366.000 Euro.

mh/Polizeipräsidium Osthessen

Kommentare