Trotz Deal mit Dieter Zetsche

Warum bei Daimler zehntausende Entlassungen trotz Zukunftssicherung bis 2030 möglich sind

Daimler-Stern auf der regennassen Motorhaube eines Mercedes-Benz
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Die Daimler AG stürzte wegen des Coronavirus in die „größte Krise der Nachkriegszeit“, wie der Betriebsratchef von Sindelfingen warnt

Daimler plant, mindestens 20.000 Stellen abzubauen. Der Stellenabbau widerspricht aber einer Vereinbarung aus der Zetsche-Zeit. Warum er trotzdem möglich ist, wird hier erklärt.

Das Coronavirus ist nicht das einzige Problem der Daimler AG. Der Fahrzeughersteller aus Stuttgart hat darum angekündigt, 20.000 der weltweit insgesamt 300.000 Stellen abzubauen. Das widerspricht allerdings einer Vereinbarung, die zwischen dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche und Arbeitnehmervertretern getroffen wurde.

Wie BW24* berichtet, bricht Daimler ein Versprechen an die Mitarbeiter aus dem Jahr 2017 und nutzt ein Schlupfloch für Massenkündigungen.

Die Ära von Dieter Zetsche im Vorstand der Daimler AG ist eine Erfolgsgeschichte ohne Happy End. (BW24* berichtete) *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

 

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