Mutter und Kinder sterben in Flammenhölle

Horror-Crash bei Aachen: Vier Tote und drei Schwerstverletzte

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Feuerwehrleute am Ort des schweren Unfalls in Nordrhein-Westfalen.
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Aachen - Zwei Tage vor Heiligabend hat sich in der Nähe von Aachen (Nordrhein-Westfalen) ein fürchterlicher Unfall ereignet. Dabei starben vier Menschen, drei weitere wurden schwer bis schwerst verletzt.

UPDATE, 13.25 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Am Samstag, 22. Dezember, kurz nach 1 Uhr kam es in Stolberg auf der Würselener Straße zu einem tragischen Verkehrsunfall mit vier Toten und mehreren Schwerverletzten. Demnach stießen aus noch bislang ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge im Begegnungsverkehr frontal zusammen. Dabei geriet ein Fahrzeug in Brand. Die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen dauerten die ganze Nacht. Die Ermittlungen laufen weiter.

Pressemeldung Polizei Aachen

Die Erstmeldung:

Kurz vor Weihnachten hat sich in der Nähe von Aachen ein fürchterlicher Unfall ereignet. Dabei starben vier Menschen, drei weitere wurden schwer bis schwerst verletzt.

Wie die Polizei in Nordrhein-Westfalen mitteilte, kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 1 Uhr zu dem folgenschweren Frontalzusammenstoß zweier Autos auf einer Landstraße (Würselener Straße) bei Stolberg in der Nähe von Aachen. In einem der Fahrzeuge starben eine 42 Jahre alte Frau und ihre beiden Kinder (16 und 17 Jahre alt). Der Kleinwagen hatte nach Angaben des Sprechers bei der Kollision sofort Feuer gefangen und war vollständig ausgebrannt.

In dem entgegenkommenden Wagen saßen den Angaben zufolge vier Menschen. Eine 21-Jährige starb später im Krankenhaus. Die anderen drei Insassen, eine Frau und zwei Männer, wurden schwer bis schwerst verletzt. "Sie werden in Krankenhäusern operiert und sind nicht ansprechbar", so der Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa).

Über die Ursache des Unfalls können Polizei und Gutachter bislang nur rätseln. "Es ist eine in der Unfallstatistik unauffällige Stelle", hieß es. Zudem hätten zum Zeitpunkt des Unfalls keine besonders schlechten Sichtverhältnisse geherrscht. Auch Glätte scheidet als Unfallursache vermutlich aus.

dpa/mw

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