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Bundesverband freier Tankstellen erwartet deutlichen Preisanstieg

Tschüss Tankrabatt: Autofahrer müssen an Zapfsäulen jetzt noch tiefer in die Tasche greifen

Zapfsäule in einer Tankstelle
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Das Tanken dürfte in den nächsten Tagen in Deutschland nochmals deutlich teurer werden.

Der Tankrabatt in Deutschland ist seit Donnerstag (1. September) Geschichte. Das war es also nun mit verhältnismäßig günstigem Tanken. Doch günstig waren die Preise an den Zapfsäulen zuletzt ohnehin schon nicht mehr. Nun müssen Autofahrer aber nochmals deutlich tiefer in die Tasche greifen als in den letzten drei Monaten.

Deutschland – Seit Anfang Juni galt der sogenannte Tankrabatt in der Bundesrepublik. Jetzt erwartet der Bundesverband freier Tankstellen (BFT) einen deutlichen Preisanstieg an den Zapfsäulen, der vermutlich im Lauf des Donnerstagvormittags (1. September) die Auto- und Lkw-Fahrer treffen wird.

„Ich gehe davon aus, dass wir da zunächst einen großen Preisaufschlag sehen“, sagte der Verbandsvorsitzende Duraid El Obeid der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und ergänzte: „Im Tagesverlauf und in den kommenden Tagen wird das dann aber sicher wieder etwas abschmelzen, wenn Wettbewerbseffekte einsetzen.“

35 Cent pro Liter Benzin und 17 Cent pro Liter Diesel mehr

Im eigentlichen Sinne war der Tankrabatt auch kein direkter Rabatt, sondern lediglich eine Senkung der Energiesteuern auf Kraftstoffe auf das in der EU zulässige Mindestmaß. Ab sofort gelten jetzt also wieder die alten Steuersätze. Inklusive Mehrwertsteuer steigt der Preis für E10-Benzin damit um 35 Cent pro Liter, für Diesel werden pro Liter 17 Cent mehr fällig.

Spritpreise bereits in den letzten 14 Tagen stark angestiegen

Auch der ADAC rechnet mit einem deutlichen Preisaufschlag, wenn auch nicht überall gleichermaßen und nicht im vollen Umfang der Steuersenkung. Nach Angaben des Automobilclubs sind die Spritpreise schon in den vergangenen zwei Wochen deutlich gestiegen – nach langem Sinkflug und kurzer Stagnation in den Wochen zuvor.

Demnach stiegen die Preise für Superbenzin im deutschlandweiten Durchschnitt in den letzten 14 Tagen um 6,8 Cent und beim Diesel sogar um satte 15 Cent. „Die Mineralölwirtschaft hat sich bereits wieder ein Preispolster verschafft“, sagte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand dazu.

Tankrabatt soll nach Ansicht des ADAC nicht verlängert werden

Eine Verlängerung des Tankrabatts fordert der ADAC aber nicht, im Gegenteil. „In Zeiten knapper Kraftstoffe und des Anlasses zum Spritsparen wäre das das falsche Signal“, sagte Hillebrand. Autofahrer und vor allem Berufspendler sollten auf anderem Wege entlastet werden, etwa durch eine Erhöhung der Entfernungspauschale.

Grundlegend gilt für Autofahrer weiterhin der Tipp, sich vor dem Tanken über die aktuellen Preise an den Zapfsäulen im näheren Umkreis zu informieren. Auch die Uhrzeit spielt beim Tanken eine Rolle: „Wer abends tankt, kann gegenüber den Morgenstunden sparen“, erklärt der ADAC.

aic mit Material der dpa/ADAC e.V.

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