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Bergung der 42 Meter langen Straßenbahn abgeschlossen

Schwertransporter-Unfall auf A9: Schaden in Millionenhöhe – Fotos zeigen zerstörte Fahrzeuge

Rund 2,5 Millionen Euro Sachschaden entstanden bei dem folgenschweren Unfall mit einem Schwertransporter auf der A9 bei Triptis.
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Rund 2,5 Millionen Euro Sachschaden entstanden bei dem folgenschweren Unfall mit einem Schwertransporter auf der A9 bei Triptis.

Triptis (Thüringen) – Spektakulärer Unfall in der Nacht von Montag (21. November) auf Dienstag (22. November) auf der A9 in Richtung München. Ein mit einer Straßenbahn beladener Schwertransporter stürzte eine Böschung hinab, der Sachschaden ist immens.

Update, 13.45 Uhr - Bergung abgeschlossen – Fotos zeigen zerstörte Fahrzeuge

Wie die Autobahnpolizeiinspektion Thüringen mitteilt, konnte die Bergung des verunglückten Schwertransporters samt Straßenbahn in den frühen Morgenstunden gegen 4.30 Uhr abgeschlossen werden. „Dank des professionellen und engagierten Handelns aller Beteiligten erfolgte die Bergung außerordentlich zügig und reibungslos“, erklärt Oliver Hanf von der zuständigen Dienststelle.

Die Sattelzugmaschine kippte bei dem Unfall um und wurde völlig zerstört.

Die Arbeiten an der Unfallstelle sind allerdings noch immer nicht abgeschlossen und werden nach Schätzungen der Beamten wohl noch bis zum späten Nachmittag andauern. Neben des Aushubs des mit Diesel und Öl kontaminierten Erdreichs muss auch die Leitplanke instand gesetzt werden. Voraussichtlich wird es deshalb noch bis etwa 17 Uhr zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Straßenbahn, die eigentlich nach Mannheim hätte geliefert werden sollen, musste für die aufwendige Bergung in fünf Teile getrennt werden.

Update, 23. November, 9.05 Uhr – 2,5 Millionen Euro Schaden und schwierige Bergungsarbeiten

Inzwischen wurden weitere Details zu dem folgenschweren Unfall mit einem Schwertransporter auf der A9 bei Triptis bekannt. Die zuständige Autobahnpolizeistation korrigierte die Schadensumme nochmals deutlich nach oben. Während in einer ersten Schätzung noch von etwa 850.000 Euro ausgegangen wurde, beläuft sich der entstandene Sachschaden nun auf rund 2,5 Millionen Euro.

Fotos vom spektakulären Schwertransporter-Unfall auf der A9

Unfall mit Schwertransport auf der A9 bei Triptis am 22. November
Der mit einer Straßenbahn beladene Schwertransport durchbrach zuerst die Leitplanke und stürzte dann etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab. © Bodo Schackow/dpa
Unfall mit Schwertransport auf der A9 bei Triptis am 22. November
Der mit einer Straßenbahn beladene Schwertransport durchbrach zuerst die Leitplanke und stürzte dann etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab. © Bodo Schackow/dpa
Unfall mit Schwertransport auf der A9 bei Triptis am 22. November
Der mit einer Straßenbahn beladene Schwertransport durchbrach zuerst die Leitplanke und stürzte dann etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab. © Bodo Schackow/dpa
Unfall mit Schwertransport auf der A9 bei Triptis am 22. November
Der mit einer Straßenbahn beladene Schwertransport durchbrach zuerst die Leitplanke und stürzte dann etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab. © Bodo Schackow/dpa
Unfall mit Schwertransport auf der A9 bei Triptis am 22. November
Der mit einer Straßenbahn beladene Schwertransport durchbrach zuerst die Leitplanke und stürzte dann etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab. © Bodo Schackow/dpa
Unfall mit Schwertransport auf der A9 bei Triptis am 22. November
Der mit einer Straßenbahn beladene Schwertransport durchbrach zuerst die Leitplanke und stürzte dann etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab. © Bodo Schackow/dpa

Noch am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch (23. November) wurde damit begonnen, das riesige Gefährt aus dem Straßengraben zu bergen. Um die 42 Meter lange Straßenbahn aus dem Waldstück zu heben, musste diese durch eine Spezialfirma in fünf Segmente aufgetrennt werden. Anschließend konnte das Bergeunternehmen die Wagons aufrichten und mit einem Fahrzeugkran aus der Böschung heben – gleiches halt für den verunfallten Lkw sowie dessen Auflieger.

Erstmeldung, 22. November

Zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte wurden in der Nacht auf Dienstag (22. November) auf die A9 Berlin-München alarmiert. Im thüringischen Saale-Orla-Kreis verunglückte ein Schwertransporter und stürzte etwa zehn Meter weit über eine Böschung hinab.

In der Nacht auf den 22. November ereignete sich auf der A9 bei Triptis ein spektakulärer Unfall.

Wie die zuständige Autobahnpolizeiinspektion (API) am Dienstagvormittag mitteilt, verlor der 53 Jahre alte Fahrer des Spezialfahrzeugs, das eine Straßenbahn geladen hatte, auf Höhe Triptis aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Gespann. Anschließend durchbrach der Lkw die rechte Leitplanke und stürzte schließlich samt Ladung ab.

Drohnenaufnahmen zeigen Unfallstelle

Auf Fotos, die von den Beamten mittels einer Drohne angefertigt wurden, ist das Ausmaß des spektakulären Unfalls zu erahnen. Der Spezialtieflader steht in einem Straßengraben, die geladene Straßenbahn wurde einige Meter weit von dem Auflieger in ein angrenzendes Waldstück geschleudert und die Zugmaschine des Gespanns liegt auf der Beifahrerseite.

Der Schwertransport kam unterhalb der Böschung zum Liegen, die Straßenbahn wurde vom Auflieger geschleudert.

Der Lkw-Fahrer wurde Polizeiangaben zufolge bei dem folgenschweren Unfall verletzt, außerdem entstand ein immenser Sachschaden. Ersten Schätzungen der Beamten zufolge soll sich dieser auf „mindestens 850.000 Euro“ belaufen.

Bergung dauert wohl bis zum Abend

Die Bergungsmaßnahmen vor Ort gestalten sich schwierig, weshalb auch am Dienstagmittag noch immer der rechte Fahrstreifen in Richtung München für den Verkehr gesperrt ist. Voraussichtlich wird es noch bis in die Abendstunden hinein dauern, bis das Spezialfahrzeug aus dem Straßengraben geborgen werden kann.

aic

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