Wenn der Einkauf 25 Euro teurer wird

„Und Tschüss“: Stammkundin rechnet mit Discounter ab - sie ging 10 Jahre in gleichen Laden

Provisorische Schutzmaßnahmen schützen Kassierer und Kassiererinnen in einer Filiale von Penny.
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Eine Stammkundin rechnete über Facebook mit Penny ab - „unverschämte Kriminalisierung“.

Eine Kundin aus Hamburg rechnete über Facebook mit einem Discounter ab. Grund dafür war eine fehlende Parkscheibe, die sie rund 25 Euro kosten sollte - ähnliche Fälle geschahen auch in Baden-Württemberg.

Hamburg/Leimen - Eine frustrierte Kundin aus Hamburg beschwerte sich über Facebook bei dem Discounter Penny. Sie habe vergessen eine inzwischen obligatorische Parkscheibe ins Autozulegen und habe nach ihrem Einkauf ein Schreiben an ihrem Fahrzeug gefunden. Das Schreiben war von einer privaten Firma, die den Parkplatz der Penny-Filiale kontrollieren sollte. Darauf waren neben einer Geldstrafe von fast 25 Euro auch Worte wie „Tatbestand“ und „Tatort“ zu lesen. Die Kundin schickte statt dem Geld allerdings ihre Penny-Rechnung an die Firma, was nur zu einer Einleitung eines gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsverfahrens und einem noch höheren Betrag führte. Eine Penny-Kundin aus dem baden-württembergischen Leimen hatte da mehr Glück. Sie sandte statt den 25 Euro ebenfalls ihre Rechnung an das Unternehmen, bekam anschließend allerdings kein neues Schreiben.

Wie BW24* berichtet, rechnet eine Stammkundin, die seit 10 Jahren in den gleichen Laden ging mit Discounter ab - „und Tschüss“.

Penny gehört zur Rewe-Group und hat auch in der Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) mehrere Filialen. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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