Junger Mann überlebt Horror-Crash in Hessen

An seinem 18. Geburtstag: Fahrer rast mit Auto gegen Baum - drei Freunde sterben

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Ein schlimmer Unfall im Taunus forderte drei Tote und einen Schwerverletzten.

Hofheim/Hessen - Bei einem fürchterlichen Autounfall nahe Hofheim am Taunus in Hessen sind am Freitagabend, 10. Juli, drei junge Männer ums Leben gekommen. Der Fahrer (18) überlebte den Horror-Crash schwer verletzt.

Die vier Männer im Alter zwischen 17 und 18 Jahren waren auf der Landstraße 3018 zwischen Hofheim und Wildsachsen zusammen in einem Auto unterwegs, wie die hessische Polizei mitteilte. Nach ersten Ermittlungen verlor der Fahrer gegen 20.50 Uhr in einer Kurve die Kontrolle über den Chevrolet. Der Wagen kam von der Straße ab und prallte heftig gegen einen Baum. Dabei wurde das Fahrzeug nahezu völlig zerstört.

Nach Informationen von vor Ort waren die beiden Insassen, die im Fond des Wagens saßen, auf der Stelle tot. Der Beifahrer wurde eingeklemmt und konnte schwerst verletzt von den herbeigeeilten Rettungskräften aus dem Wrack geschnitten werden. Er starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Bei allen Todesopfern handelt es sich um junge Männer im Alter zwischen 17 und 18 Jahren.

Unfallfahrer wurde am Unfalltag 18 Jahre alt

Der Fahrer, der nach Informationen der Bild-Zeitung am Tag des Unfalls seinen 18. Geburtstag feierte, überlebte den Horror-Crash mit schweren Verletzungen. Er schwebt inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr, wie die Polizei weiter mitteilte. Nach dem Unfall war die Straße stundenlang gesperrt. Für die Unfallaufnahme war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein Sachverständiger soll helfen, den Unfallhergang zu rekonstruieren. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Main-Taunus hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem Horror-Crash machen können (Telefon 06190/9360-0).

Das Portal NonStopNews berichtet, dass die Feuerwehr nur die erfahrensten Kräfte einsetzte, um die eingeklemmten Toten aus dem Wrack zu befreien. Anschließend wurden die Einsatzkräfte von Notfallseelsorgern betreut. Insgesamt waren in der Nacht auf Samstag vier Kriseninterventionsteams im Einsatz, um den betroffenen Familien die Todesnachricht bzw. die Nachricht über den schlimmen Unfall zu übermitteln. "Die Eltern wussten sofort Bescheid, als sie uns vor der Tür stehen sahen - ein Polizist und eine Notfallseelsorgerin in der Nacht, da weiß jeder was Sache ist, man leidet sehr mit", hieß es.

mw

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