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Wirbel um Krähenversuche

Uni Tübingen führt Tierversuche am Gehirn von Krähen durch - Tierschützer entsetzt

Eine Krähe steht festgeschnallt vor einem Touchschreen.
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Die Krähen wurden für die Forschung vor ein Touchscreen geschnallt.

Die Uni Tübingen nimmt Eingriffe an Gehirnen von Krähen vor. Die Tiere wurden den Forschern von Nabu zur Verfügung. Tierschützer fordern nun ein Ende der Versuche.

Tübingen - Krähen sind dafür bekannt, dass sie schnell Zusammenhänge herstellen. So können sie beispielsweise wissen, welche Menschen ihnen Nüsse bringen und welche Menschen sie lieber meiden sollten. Weil das Gehirn der Vögel solche Reaktionsmuster herausbildet, erforscht die Uni Tübingen seit einigen Jahren die Tiere und stellt dabei fest, dass sich in den Köpfen der Krähen ähnliche Bewusstseinsprozesse vorfinden lassen wie sonst nur bei Menschenaffen. Die Arbeit der Wissenschaftler ist dafür im vergangenen Jahr von der American Association for the Advancement of Sciente als einer der „Forschungsdurchbrüche des Jahres“ ausgezeichnet worden. Wie BW24* berichtet, ist das Projekt nun aber in Kritik geraten und Tierschützer zeigen sich entsetzt.

Bereits im vergangenen Jahr beschloss der Landtag in Stuttgart ein Gesetz gegen Tierversuche in Baden-Württemberg (BW24* berichtete), das seit diesem Jahr gilt. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.DIGITAL

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