Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vorfall in Baden-Württemberg

Zu viele Pilze gesammelt: Bußgeld für Schwammerlsucher (80)

Am Grenzübergang Rheinfelden wurde ein 80-Jähriger mit drei Kilo gesammelten Pilzen erwischt. Jetzt muss er ein Bußgeld bezahlen:

Weil am Rhein (Baden-Württemberg) - Weil er zu viele Pilze gesammelt hat, erwartet einen 80-Jährigen ein Bußgeld. Der Mann hatte statt der in Deutschland erlaubten Obergrenze von einem Kilo drei Kilo überwiegend Pfifferlinge und Steinpilze gesammelt.

Er wurde Ende Oktober beim Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn aufgehalten, als er sich auf dem Heimweg in die Schweiz befand, wie der Zoll am Dienstag (8. November) mitteilte. Von den rechtlichen Bestimmungen will der Mann nichts gewusst haben. Die Höhe des zu zahlenden Bußgelds ist bislang unklar.

Die beschlagnahmten Pilze wurden nach einer Begutachtung durch einen Experten vernichtet, da die Pilze bereits starke Wassereinlagerungen hatten und zu verfallen begannen.

Worauf Pilzsammler achten sollten

Man muss zwar kein Mykologe sein, um Pilze zu sammeln – genügend Fachwissen, Erfahrung sowie im Idealfall der Rat eines Experten können beim Sammeln von Pilzen sehr hilfreich sein. Denn die Bestimmung des richtigen oder falschen Pilzes kann über Leben oder Tod entscheiden.

Grundsätzlich gilt: Kann etwa ein Pilz nicht klar bestimmt werden, bleibt er am besten stehen, da sonst Verwechslungsgefahr mit einem giftigen Doppelgänger besteht, warnt die Verbraucherzentrale Bremen. Auch von angefressenen, alten oder ganz kleinen Pilzen lässt man am besten die Finger.

Pilzapps oder Bestimmungsbücher seien als Hilfsmittel nur begrenzt hilfreich, so die Verbraucherschützer. Beim Sammeln selbst werden die Pilze am besten behutsam aus dem Boden herausgedreht und die Stelle danach wieder mit Erde bedeckt. So kann der Pilz regenerieren und wächst dort im nächsten Jahr wieder.

jg mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © pixabay

Kommentare