Putzt sich damit sogar die Zähne

120-Kilo-Frau will Gewicht halbiert haben - weil sie ihren Urin trinkt

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Leah Sampson geht jeden Morgen um drei Uhr auf die Toilette, um ihren Urin zu trinken.

Leah Sampson trinkt ihren eigenen Urin - und will damit ihr Übergewicht verloren haben. Sie ist so sehr von dessen Heilkraft überzeugt, dass sie sich damit sogar wäscht oder die Zähne putzt.

120 Kilo wog Leah Sampson nach der Geburt ihrer beiden Kinder - und obwohl sie der glücklichste Mensch auf Erden sein musste, wollte sie nicht mehr leben. Sie verfiel in Depressionen, weil sich die heute 46-Jährige für ihr Übergewicht schämte.

Zweifach-Mama trinkt täglich ihren eigenen Urin - und fühlt sich besser und gesünder denn je

"Bevor ich mich dazu entschied, Gewicht zu verlieren, fühlte ich mich unsichtbar und schlecht", erinnert sie sich gegenüber der britischen Sun. "Je dicker ich wurde, desto mehr ignorierten mich die Leute, was mich noch einsamer machte. Es war ein Teufelskreis - so begann ich noch mehr zu essen, was mir kurzzeitig ein Gefühl von Glück gab. Doch nach den Fressattacken folgte der Absturz - und die schlimmen, chronischen Schmerzen."

So sollen sich ihre Arme und Beine plötzlich total taub angefühlt haben, so dass sie weder ihre Zähne putzen noch ihre Haare kämmen konnte. Zudem fühlte sie sich ständig müde. "Ich war nicht mehr in der Lage, mich um mich selbst oder meine Kinder zu kümmern. Schließlich war ich es einfach leid, krank, fett, müde und halbtot zu sein."

Doch wie sie ihren Entschluss in die Tat umgesetzt hat, ist wohl nichts für zarte Gemüter: Neben einer gesunden Ernährung trinkt die Kanadierin jetzt mehrere Gläser Eigenurin am Tag. Mit riesigem Erfolg. So soll die Zweifach-Mama eigenen Angaben zufolge ihr Gewicht halbiert haben. Sie ist sogar so sehr von der Eigenurin-Therapie überzeugt, dass sie sich mit ihrem Harn die Zähne putzt, die Haare wäscht und diesen sogar als Augentropfen nutzt.

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Eigenurin-Therapie: Ärzte bezweifeln Wunder-Wirkung

"Als ich damals am Tiefpunkt angekommen war, schickte mir ein Freund einen Link zu einem Youtube-Video, in dem es über die Eigenurin-Therapie ging. Ich stand in der Badewanne und begann sofort, in meine Hände zu urinieren. Dann trank ich es. Ich bemerkte sofort, dass ich wohl zu viel Natrium zu mir genommen hatte und schwor mir, dieses ganz von meinem Speiseplan zu verbannen."

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Jeden Tag um drei Uhr früh stehe sie nun auf, gehe auf die Toilette und fange ihren Urin auf. Davon trinke sie die Hälfte, den Rest bewahre sie in großen Glasbehältern auf, berichtet Sampson weiter. Diesen schlürfe sie dann den Tag über und dusche sich damit abends.

Die 46-Jährige ist sich sicher - die Therapie sei auch ein Grund, warum ihre Haut heute besser aussieht denn je. Auch ihre chronischen Schmerzen haben nachgelassen, sagt Sampson. Dennoch zeigen sich Ärzte angesichts der Eigenurin-Therapie skeptisch - schließlich sei es bis dato wissenschaftlich nicht erwiesen, dass diese tatsächlich wirke bzw. solche Wunderkräfte besitze, heißt es.

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jp

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