Krebs-Nachsorge

Bei Jugendlichen auf Stoffwechselkrankheiten achten

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Frühere Leukämiepatienten im Jugendalter entwickeln eher Diabetes Typ 2 als gesunde Gleichaltrige. Eine gute Nachsorge ist daher wichtig. Foto: Rolf Vennenbernd

Menschen, die eine Krebserkrankung überstanden haben, wollen sich ungern länger damit befassen. Doch besonders im Jugendalter ist das Risiko für Folgeerkrankungen erhöht. Regelmäßige Check-ups sind daher wichtig.

Köln (dpa/tmn) - Jugendliche und junge Erwachsene können nach einer Krebserkrankung ein erhöhtes Risiko für andere Erkrankungen haben. So entwickeln ehemalige Leukämiepatienten zum Beispiel eher Diabetes Typ 2 als gesunde Gleichaltrige.

Nach einer Hautkrebserkrankung im Jugendalter steigt das Risiko zur Kropfbildung. Die Nachsorge ist für diese Patienten deshalb besonders wichtig. Betroffene sollten regelmäßig ihre Schilddrüsenfunktion und ihre Blutzuckerwerte überprüfen lassen, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Eltern betroffener Jugendlicher sollten für eine gute Nachsorge außerdem den Übergang in die Erwachsenenmedizin rechtzeitig planen, empfiehlt der BVKJ. Dazu besprechen sie sich am besten gemeinsam mit ihren Kindern, pädiatrischen Spezialisten und entsprechenden Fachärzten in der Erwachsenenmedizin.

BVKJ

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