Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Reuter erklärt:

Was nach einem Zeckenbiss zu tun ist

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Mit der warmen Jahreszeit kommen die Zecken. Schnell und unbemerkt schaffen die Plagegeister den Sprung auf den menschlichen Körper und stechen zu. Dann gilt es sofort zu handeln:

Wenn Sie eine Zecke an Ihrem Körper finden, sollten Sie sie vorsichtig und ganz langsam mit einer Pinzette entfernen. Wichtig ist, das Tier dabei nicht zu quetschen. Bewährt haben sich auch sogenannte Zeckenkarten aus der Apotheke. Sie schieben die Karte unter die Zecke und ziehen sie damit aus der Haut. Die Bissstelle danach desinfizieren. Die Spinnentiere können Borreliose und FSME (Frühsommerenzephalitis) auslösen. Allerdings gelangen Bakterien oder Viren erst etwa 24 Stunden nach einem Biss in den Körper. Nach Aufenthalten im Grünen empfiehlt es sich daher, den Körper gründlich nach Zecken abzusuchen.

Wichtig: Keinen Nagellack, Öl oder andere Flüssigkeiten über die Zecke gießen! Denn dann schüttet sie ihr Gift schneller in die Blutbahn aus.

Treten Tage nach dem Zeckenbiss Rötungen an der Einstichstelle auf, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen. Das gilt auch dann, wenn eine Wanderröte an anderen Körperregionen sichtbar ist. Eine durch den Zeckenbiss übertragene Infektion beginnt gelegentlich auch mit den Symptomen einer Grippe.

Übrigens: Gegen Borreliose gibt es keinen Impfschutz, aber gegen FSME können Sie sich impfen lassen.

Pressemitteilung DKV Deutsche Krankenversicherung

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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