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Crash-Diäten: Was sie bringen, was nicht

Der Erfolg einer Crashdiät ist nur von kurzer Dauer. Foto: Jens Kalaene
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Der Erfolg einer Crashdiät ist nur von kurzer Dauer.

Hungern für die Wunschfigur - das ist keine gute Idee. Mit solch einer Radikalkur verliert man zwar schnell an Gewicht. Doch langfristig wirkt die Diät nicht.

Crash-Diäten eignen sich nicht für eine langfristige Gewichtsabnahme. Denn die strikte Einschränkung der Energiezufuhr führt erst einmal dazu, dass der körpereigene Kohlenhydratspeicher entleert wird. Damit gehen Wasserverluste einher. Das Körperfett wird zu Beginn aber nicht maßgeblich angegriffen, erläutert der Ernährungswissenschaftler Georg Abel von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken.

So nimmt man zwar innerhalb kurzer Zeit ab - bei der Rückkehr zu den alten Essgewohnheiten aber genauso schnell wieder zu, meist sogar über das Ausgangsgewicht hinaus.

Bei Crash-Diäten schrauben Verbraucher ihre Energiezufuhr auf etwa 500 bis 800 kcal täglich herunter - der durchschnittliche Energiebedarf eines Erwachsenen liegt bei 2000 kcal. Wer häufig oder längerfristig Crash-Diäten macht, läuft Gefahr, die natürliche Hunger- und Sättigungsregelung zu schädigen oder unter Energie- und Nährstoffdefiziten zu leiden.

dpa/tmn