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Diagnose Diabetes - zu Unrecht ein Schock

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Die Diagnose Diabetes muss kein Schock sein.

Die Diagnose Diabetes ist für viele betroffene ein Schock. In speziellen Diabetesschulungen lernen die Betroffenen mit ihrer erkrankung umzugehen und ihre Lebensqualität zu erhalten.

Diabetesschulungen helfen nicht nur bei der Einstellung des Blutzuckers. Sie unterstützen die Patienten auch bei Schwierigkeiten im Alltag, die sich häufig mit der Diagnose Typ-2-Diabetes einstellen. Darüber berichtet jetzt ausführlich die Dezember-Ausgabe der „Neue Apotheken Illustrierte“.

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Dr. Bernd Kulzer, Leiter der Psychosozialen Abteilung des Diabetes-Zentrums in Bad Mergentheim, empfiehlt in dem Beitrag allen Patienten, unmittelbar nach der Diagnose eine solche Diabetesschulung zu besuchen. Denn häufig reagierten die Betroffenen geschockt, wenn sie mit der Diagnose konfrontiert würden. Angst, mit der neuen Situation nicht zurechtzukommen, und nicht selten Schuldgefühle stellten sich ein. Kulzer: „In den Seminaren erfahren Diabetiker, was sie tun könnten, um trotz und mit Diabetes ihre Lebensqualität zu erhalten.“ Aber auch der Austausch mit anderen Menschen, die in der gleichen Situation seien wie sie, könne eine sehr gute Hilfe darstellen, auch seelisch mit der Erkrankung zurechtzukommen. Die Krankenkassen übernähmen in der Regel die Kosten für die Schulungen.

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