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Wilde Feierei

Elektrolyte gegen Kater: Elotrans und Katerfly – was teure Produkte aus Drogerie und Apotheke bringen

Nicht nur auf der Wiesn fließt Alkohol in Strömen. Wenn gefeiert wird, greifen viele zur Bierflasche. Elektrolyt-Lösungen sollen den nächsten Morgen retten.

Wer schon einmal einen Kater hatte, weiß: Es gibt Schöneres auf dieser Welt. Feierwütige, die dem Alkohol zugetan sind, haben zum Teil verschiedenste Taktiken entwickelt, um am nächsten Morgen nicht mit Kopfschmerz und anderen Kater-Beschwerden zu kämpfen. Da wird das „Zwischen-Wasser“ bestellt, vor der Party-Nacht eine Unmenge Brot gegessen oder aber der Weg führt in Drogerie oder Apotheke, um sich ein spezielles Kater-Mittel zu besorgen.

Katerfly, Elotrans, usw.: Verschiedenste Präparate versprechen, den Kater entweder erst gar nicht ausbrechen zu lassen oder den Körper bei der Bekämpfung der Beschwerden perfekt zu unterstützen. Doch lohnt es sich wirklich, zu den teilweise teuren Produkten zu greifen?

Alkohol und Party: Für viele ist das eine ohne das andere nicht denkbar. Doch Wein, Bier und Schnaps kann einem den folgenden Tag enorm vermiesen.

„Vorwässern“ und Elektrolyte auffüllen: Was gegen den Kater wirkt

„Wenn man weiß, dass man abends ein bisschen was trinkt, sollte man schon vorwässern den ganzen Tag. Am besten mit Mineralwasser“, erklärte Ernährungsmedizinerin Dr. Yael Adler in einem ZDF-Interview. Herzhaftes Essen am Tag der Feier verhindere zudem, dass der Alkohol zu schnell im Körper umgewandelt wird, so die Ärztin. Die Hauptursache für Katerbeschwerden wie Kopfschmerzen und Übelkeit nach einer Feier: Elektrolyte wie Magnesium, Kalzium oder Kalium werden durch Alkoholkonsum aus dem Körper ausgeschwemmt. „Es ist so, dass Alkohol Wasser treibt. Am nächsten Tag hat man dann Kopfschmerzen, weil man ausgetrocknet ist, weil die Elektrolyte fehlen. Die muss man auffüllen“, so Adler. 

Elektrolythaltige Lösungen wie das Durchfallmittel Elotrans enthalten unter anderem Natrium und Kalium. Damit eignet es sich für gesunde Menschen als Anti-Kater-Mittel. Jedoch sollte das Produkt in keinem Fall überdosiert werden und auch Menschen mit Vorerkrankungen sollten es nicht ohne Absprache mit ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen. Außerdem sollte man sich dessen bewusst sein, dass ein ausgiebiges Kater-Frühstück beziehungsweise Essen am Tag vor der Feier ähnliche Effekte entfaltet – sofern man auf Lebensmittel setzt, die viel Magnesium, Kalium und andere Elektrolyte enthalten. Dazu zählen etwa Rollmops, Tomatensaft, Hühnersuppe oder saure Gurken.

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Umfrage zum Thema Alkoholismus

Lebensmittel, die gegen Kater-Beschwerden helfen

Auch das Produkt Katerfly enthält Nährstoffe, die der Alkohol dem Körper entzieht. Dazu zählen Kalium, Natrium und Vitamin C. Diese können dem Organismus aber auch – wie im Fall von Elotrans – durch entsprechend ausgewählte Lebensmittel zugeführt werden. So enthält etwa Orangensaft viel Vitamin C, Kalium ist unter anderem in Bananen enthalten und Natrium in Mineralwasser.

Depression bis Alkoholsucht: Die häufigsten psychischen Krankheiten im Überblick – Jeder dritte ist betroffen

Eine Frau hält ein gefülltes Sektglas in ihrer Hand.
Alkoholsucht zählt zu den am dritthäufigsten diagnostizierten psychischen Leiden. Mit der Medikamentenabhängigkeit zusammen entfallen 5,7 Prozent der Diagnosen auf die Alkoholabhängigkeit. Etwa jeder siebte Erwachsene trinkt Alkohol in gesundheitlich riskanten Mengen. Damit ist Alkohol nach Nikotin das häufigste Suchtmittel in Deutschland, so die Bundes Psychotherapeuten Kammer. 1,8 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig, weitere 1,6 Millionen trinken Alkohol in schädlichen Mengen, heißt es weiter. (Symbolbild) © Bode/Imago
Medikamentensucht bei Senioren
Neben der Alkoholsucht zählt die Medikamenten-Abhängigkeit zu den am dritthäufigsten verbreiteten psychischen Erkrankungen in Deutschland.  © Jens Kalaene/dpa
Frau schaut aus Fenster
Die sogenannten affektiven Störungen zählen zu den psychischen Erkrankungen, die am zweithäufigsten in Deutschland vorkommen. Die Depression ist wohl der bekannteste Vertreter aus dieser Gruppe. Der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (dgppn) zufolge, entfallen fast 10 Prozent der Diagnosen auf diese Krankheitsgruppe. Alleine 8,2 Prozent sind von einer unipolaren Depression betroffen. Depressionen gehören damit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Rund 16 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer depressiven Störung, innerhalb eines Jahres sind es ungefähr 8 Prozent, informiert die Bundes Psychotherapeuten Kammer. (Symbolbild) © Fabian Sommer/dpa
Junge Frau vor dem Schrankspiegel
Angststörungen sind am weitesten verbreitet. Der dgppn zufolge entfallen 15,4 der Diagnosen auf Angststörungen wie Panikattacken, Angst vor weiten Plätzen etc. Bei Betroffenen ist das Angstgefühl so übermächtig, dass es den Alltag immens einschränkt. Beschwerden wie Herzrasen, Schwitzen und Zittern zählen zu den Symptomen einer Angststörung. (Symbolbild) © Imago
Frau mit Maßband in der Hand
Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht sind zwar insgesamt gesehen weniger weit verbreitet als oben genannte Krankheiten. Doch in der weiblichen Bevölkerung zwischen Pubertät und dem 30. Lebensjahr gehören die Essstörungen zu den häufigen psychischen Erkrankungen, informiert die Bundes Psychotherapeuten Kammer. Etwa ein Prozent der Frauen erkrankt während ihres Lebens an einer Magersucht, rund zwei Prozent leiden im Laufe ihres Lebens an einer Bulimie. (Symbolbild) © Sergiy Tryapitsyn/Imago

Rubriklistenbild: © Angel Santana Garcia/Imago

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