Eltern sorglos mit Medizingaben

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Symbolbild

Baierbrunn- Über 40 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei entsprechender Dosierung Erwachsenen-Medikamente auch für Kinder nicht sonderlich schädlich sind.

Klagt der Nachwuchs über Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden greifen viele Erwachsene offenbar nicht selten zu Medikamenten, die eigentlich für sie selbst bestimmt sind. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" äußerten zwei von fünf Männern und Frauen (41,9 %) die Meinung, bei entsprechender Dosierung seien Medikamente sicherlich auch für Kinder nicht schädlich.

Bei der Gruppe der Befragten mit minderjährigen Kindern äußerten zwar deutlich weniger diese Ansicht. Immerhin ist von ihnen aber auch mehr als ein Drittel (34,6 %) davon überzeugt, dass die Verabreichung sparsam dosierter Arznei an die Sprösslinge durchaus vertretbar ist.

Etwas vorsichtiger im Umgang mit Medikamenten sind Eltern von kleineren Kindern bis zu sechs Jahren (25,9 %).

Die repräsentative Umfrage wurde durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.984 Personen ab 14 Jahren, darunter 476 Männer und Frauen mit minderjährigen Kindern.

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